Mojca Erdmann

Sopran

Biographie

Die in Hamburg geborene Sopranistin Mojca Erdmann zählt zu den vielseitigsten Künstlerinnen der internationalen Musikszene und wird von Kritikern und ihrem Publikum gleichermaßen gefeiert. Über ihre Rückkehr an die Metropolitan Opera 2012 schreibt die New York Times “Mojca Erdmann verkörperte Susanna gleichzeitig mit einer süßen und verführerischen Stimme sowie mit einer nüchternen Ernsthaftigkeit”. Die Sopranistin ist bekannt für ihr breit gefächertes Repertoire, das von Barock bis zu zeitgenössischer Musik reicht und ist weltweit in allen wichtigen Opernhäusern, Festivals und Konzertsälen zu erleben.

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Biographie

Die in Hamburg geborene Sopranistin Mojca Erdmann zählt zu den vielseitigsten Künstlerinnen der internationalen Musikszene und wird von Kritikern und ihrem Publikum gleichermaßen gefeiert. Die Sopranistin ist bekannt für ihr breit gefächertes Repertoire, das von Barock bis zu zeitgenössischer Musik reicht und ist weltweit in allen wichtigen Opernhäusern, Festivals und Konzertsälen zu erleben.

Die Spielzeit 2020/21 steht im Fokus einiger äußerst spannender Werke: so beginnt Mojca Erdmann die Saison mit Luca Francesconis zwei Personen Stück Quartett, das auf dem gleichnamigen Schauspiel von Heiner Müller basiert. Die deutsche Fassung wird unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden Berlin uraufgeführt, wo die Sopranistin zu Ende der Spielzeit auch als Seele in Frank Widmanns Babylon zu erleben ist. Am Opernhaus Zürich debütiert Mojca Erdmann als Klara/Therese in einer Neuproduktion von Roman Haubenstock-Ramatis Amerika, nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka. Die Vielseitigkeit der Sopranistin zeigt sich weiters auf der Konzertbühne: So ist sie 20/21 zunächst mit Mozart Arien zusammen mit der Akademie für Alte Musik im Rahmen der Mozartwoche on Tour im Pierre-Boulez-Saal in Berlin zu hören, mit Bachs Weihnachtsoratorium im Leipziger Gewandhaus und als Barmherzigkeit in Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots im Abschlusskonzert der Salzburger Mozartwoche. Mozart führt Mojca Erdmann nach Oslo, bevor sie gleich zweifach in den Boulez-Saal nach Berlin zurückkehrt: mit Schönbergs Pierrot Lunaire unter der Leitung von Thomas Guggeis und mit Crumbs Ancient Voices of Children unter der Leitung von Zubin Mehta. Ihr Debüt mit Richard Strauss‘ Vier letzten Liedern gibt die Sopranistin mit dem Symphonieorchester Hof.

Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten beinhalten ihr Debüt an der Metropolitan Opera New York als Zerlina (Don Giovanni) und Waldvogel (Siegfried), von Deutsche Grammophon auf DVD veröffentlicht, sowie ihr Rollendebüt in Bergs Lulu 2012. Die Neuproduktion der Staatsoper Berlin mit der Regie von Andrea Breth und dem Dirigat von Daniel Barenboim erschien ebenfalls auf DVD bei DG. Lulu avancierte zu einer ihrer Paraderollen und so sang sie eine Neuproduktion von William Kentridge an der Oper Amsterdam und Christoph Marthalers preisgekrönte Inszenierung der Hamburgischen Staatsoper. 2014 sang Mojca Erdmann im Rahmen der berühmten Spielzeiteröffnung der Mailänder Scala, die traditionell weltweit live im TV übertragen wird, Marzelline in einer Neuproduktion von Beethovens Fidelio. Mojca Erdmann gastiert regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper München, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, der Staatsoper Hamburg, am Theater an der Wien und der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Sie war als Zerlina (Don Giovanni) und Despina (Così fan tutte) in Gala-Vorstellungen im Rahmen des Mozart-Zyklus an der Seite von Rolando Villazón und unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin am Festspielhaus Baden-Baden zu hören. Zerlina war auch die Partie, die sie 2013 bei ihrem Debüt am Teatro Real in Madrid verkörperte. An der Nederlandse Opera Amsterdam war die Sopranistin als Blondchen in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, beim Festival Aix-en-Provence den Waldvogel im Siegfried mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle zu hören. Seit ihrem Debüt bei den Salzburger Festspielen 2006 in der Titelpartie von Mozarts Zaide unter Ivor Bolton, kehrte Mojca Erdmann u.a. als Zelmira in Haydns Armida und sowie als Sophie in einer Neuproduktion von Strauss‘ Der Rosenkavalier zurück. 2013 sang sie außerdem im Rahmen der Festspiele eine Reihe von Weltpremieren mit dem Scharoun Ensemble.

Mojca Erdmann singt weltweit Konzerte und Liederabende – zum Beispiel bei der Schubertiade in Vilabertran und im Berliner Boulezsaal, wo sie 2018 mit einem Schubert-Abend debütierte. Sie ist regelmäßig zu Gast in Japan und gibt zum Beispiel mit dem Harfenisten Xavier de Maistre, den Pianisten Götz Payer und Malcolm Martineau ausverkaufte Liederabende in Tokyo und tourt mit dem Bach Collegium Japan. Sie singt in renommierten Konzertsälen wie dem Concertgebouw in Amsterdam, der Elbphilharmonie Hamburg, den Philharmonien in Köln und Berlin, der Alten Oper Frankfurt (wo sie von 2012-13 Artist in Residence war) dem Musikverein und dem Konzerthaus in Wien, bei der Schubertiade Schwarzenberg, in der Tonhalle Zürich, in Jones Hall der Houston Symphony oder im Berliner Konzerthaus. Mojca Erdmann ist wiederholt bei der Salzburger Mozartwoche, dem Kissinger Sommer, mit dem Israel Philharmonic Orchestra oder den Münchner Philharmonikern zu erleben. Mit konzertanten Aufführungen von Fidelio war sie 2019 mit dem NHK Symphony Orchestra unter Paavo Järvi in Tokio zu hören. Beim renommierten Enescu Festival in Bukarest sang sie gemeinsam mit Rolando Villazón ein Mozart Programm, bevor sie mit dem Baskischen Nationalorchester erstmals Schönbergs Erwartung auf einer Tour durch Nordspanien interpretierte. In Örebro debütierte sie mit dem Swedish Chamber Orchestra und sang Orchesterlieder von Richard Strauss mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg.

Mojca Erdmann ist für ihre Interpretationen zeitgenössischer Musiktheaterwerke sehr gefragt: Ihr Debüt an der Berliner Staatsoper gab sie in der Uraufführung der Produktion Takemitsu – My Way of Life unter der Leitung von Kent Nagano. 2009 sang sie die Titelrolle in Wolfgang Rihms eigens für sie geschriebenem Monodrama Proserpina. Rihm betraute sie ebenfalls mit dem ersten Sopran in seiner Oper Dionysos, die bei den Salzburger Festspielen 2010 uraufgeführt wurde und 2012 ihre Deutschlandpremiere an der Staatsoper Berlin erlebte. 2012 gestaltete sie die Weltpremiere von Rodion Shchedrins Kleopatra und die Schlange bei den Salzburger Pfingstfestspielen mit dem Dirigenten Valery Gergiev. Brett Deans From Melodious Lay sang Mojca Erdmann als Ophelia unter anderem in Kopenhagen mit dem Dänischen Rundfunkorchester und dem Tonhalle Orchester Zürich. Von Toshio Hosokawa interpretierte sie 2018 an der Hamburger Staatsoper Stilles Meer und 2019 wurde sie für ihre Rolle in Widmanns monumentaler Oper Babylon an der Staatsoper Unter den Linden hoch gelobt.

Mojca Erdmann ist auf zahlreichen Studioaufnahmen vertreten, wie z. B. der vielfach ausgezeichneten Aufnahme von Mahlers 4. Sinfonie mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott, oder Ravels L’enfant et les sortilèges mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, erschienen bei Sony. 2011 veröffentlichte RCA eine Aufnahme von Wolfs Italienischem Liederbuch mit Mojca Erdmann, Christian Gerhaher und Gerold Huber. Im Sommer 2009 unterschrieb Mojca Erdmann einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon, ihr erstes Soloalbum mit Arien von Mozart und Mozarts Zeitgenossen erschien 2011 unter dem Titel Mozart’s Garden. Auf den weiteren bei DG erschienenen Aufnahmen von Don Giovanni und Così fan tutte – beide unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin – ist sie in den Rollen der Zerlina und der Despina zu hören.

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