Pumeza Matshikiza

Sopran

Biographie

Die südafrikanische Sopranistin Pumeza Matshikiza gilt als „eine der aufregendsten neuen Opernstimmen“ (Independent). Als Exklusivkünstlerin von Decca Classics veröffentlichte sie 2014 mit „Voice of Hope“ ihr Debüt Album mit Arien und traditionellen und populären afrikanischen Liedern. Ihr zweites Album „Arias“ wurde im Mai 2016 veröffentlicht.

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Biographie

Die südafrikanische Sopranistin Pumeza Matshikiza gilt als „eine der aufregendsten neuen Opernstimmen“ (Independent). Als Exklusivkünstlerin von Decca Classics veröffentlichte sie 2014 mit „Voice of Hope“ ihr Debüt Album mit Arien und traditionellen und populären afrikanischen Liedern. Ihr zweites Album „Arias“ wurde im Mai 2016 veröffentlicht.

Pumeza Matshikiza beginnt die Saison 20/21 mit ihrem Haus- und zwei Rollendebüts als Bess und Serena in einer Neuproduktion von George Gershwins Porgy and Bess am Theater an der Wien. Außerdem gibt sie Neujahrskonzerte mit den Salzburger Philharmonikern im großen Saal des Salzburger Festspielhauses mit berühmten Opernarien und Auszügen aus Astor Piazzollas Tango-Oper Maria de Buenos Aires. Die Sopranistin ist auch in einem Galakonzert an der Seite von Rolando Villazón beim Sopot Classic Festival und mit einem Liederabend beim West Wicklow Festival Irland zu hören, der auf DG Stage, einer digitalen Konzertplattform von Deutsche Grammophon übertragen wird.

Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten gehört insbesondere die Titelrolle der Rusalka von Antonin Dvořák. Die Rolle der kleinen Meerjungfrau ist schnell zu einer der Hauptrollen der südafrikanischen Sopranistin geworden. Nach ihrem erfolgreichen Debüt am Theater Klagenfurt im Jahr 2018 führte die Partie Pumeza Matshikiza in der Saison 19/20 in zwei weitere aufregende Neuproduktionen: an der Opera National du Rhin sang sie Titelpartie in der Inszenierung von Nicola Raab unter der Leitung von Anthony Hermus. Dies war ihre erste Opernproduktion in Straßburg nach einem Liederabend zwei Jahre zuvor. Als Rusalka gab sie auch ihr Hausdebüt an der Opera Vlaanderen. Das visionäre Konzept des norwegischen Choreografen Alan Lucien Øyen fügte Dvoraks Musik ein weiteres Level hinzu, in dem Emotionen der Protagonisten durch Tänzer gespiegelt werden. Die Produktion wurde aufgezeichnet und auf der Website von Operavision veröffentlicht. In der Saison 18/19 gab Pumeza Matshikiza ihr US-Debüt an der Dallas Opera in einer ihrer Paraderollen, Mimì in Puccinis La Bohème. Als Mimì gab sie außerdem erfolgreiche Hausdebüts an der berühmten Dresdner Semperoper und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Zu weiteren wichtigen Engagements zählt auch ihr Debüt als Eve in der Uraufführung von Giorgio Battistellis Oper CO2 an der Mailänder Scala. Die Inszenierung stammt von einem der renommiertesten zeitgenössischen Opernregisseure, Robert Carsen; das Libretto vom berühmten britischen Dramatiker Ian Burton. Während ihrer Zeit als Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart war sie als Micaёla (Carmen), Mimì (La Bohème), Susanna (Le nozze di Figaro), Ännchen (Der Freischütz), Zerlina (Don Giovanni) und Pamina (Die Zauberflöte) zu erleben.

Auch auf der Konzertbühne ist die Südafrikanerin eine aktive Künstlerin und gibt weltweit Liederabende und Solokonzerte: sie gab einen Liederabend mit dem Pianisten Simon Lepper an der Opera North in Leeds, Solokonzerte mit Bilkent Symphony Orchestra unter dem Dirigat von Vladimir Fanshil in Ankara, mit dem Giorquestra unter der Leitung von Carlo Bernini, sowie mit dem Folkwang Kammerorchester unter dem Dirigat von Johannes Klumpp. 2019 sang sie Leonard Bernsteins Kaddisch sowie Galakonzerte beim LvivMozArt Festival. Außerdem leitete sie Meisterkurse für Gesang und Schauspiel beim Prague Summer Nights Festival. Die südafrikanische Sopranistin gab Liederabende in Rio de Janeiro, an der Opéra National du Rhin in Strasbourg, sang im Rahmen des Festivals von Dmitry Korchak in Nowosibirsk und gab Solokonzerte mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Ensemble Conductus beim SONORA 701 Festival in Italien. Pumeza Matshikiza sang  auch die Uraufführung von Luca Francesconis Bread, Water and Salt mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und dem Orchestre de la Radio France Paris unter dem Dirigat von Sir Anthony Pappano. Das Stück basiert auf der berühmten Rede von Nelson Mandela. Pumeza Matshikiza war auch als Dido in Purcells Dido und Aeneas mit dem English Concert Orchestra als Teil der Bristol Proms-Reihe und bei den BBC Proms im Park vor mehreren Zehntausend Menschen zu hören. 2020 sang sie 3 Hymnen von Friedrich Hölderlin von Richard Strauss zusammen mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Gregor Bühl.

Pumeza Matshikiza steht regelmäßig mit Star-Tenor Rolando Villazón auf der Bühne: in 2014 gingen sie auf eine Europatournee, die sie ins Wiener Konzerthaus, das Pariser Théâtre des Champs-Elysées, die Laeiszhalle Hamburg, die Philharmonie am Gasteig München, den Kuppelsaal Hannover, die Tonhalle Düsseldorf, die Moskauer Philharmoniker und nach Helsinki führte. In 2016 waren sie bei einem Open-Air-Konzert auf Schloss Salem zu erleben. In 2019 sangen sie beim renommierten Grafenegg Festival und bei Klassik am Dom in Linz.

Ausgebildet wurde Pumeza Matshikiza an der University of Cape Town College of Music und als Stipendiatin des Royal College of Music, wo sie u. a. als Marenka (Die verkaufte Braut), Fiordiligi (Così fan tutte), Rosalinde (Die Fledermaus), Conception (L´heure espagnole), Poppea (L´Incoronazione di Poppea) und Contessa (Le Nozze di Figaro) zu hören war. Die Sopranistin besuchte auch Meisterklassen bei namhaften Künstlern wie Dame Kiri Te Kanawa, Sir Thomas Allen, Renata Scotto, Joan Rogers, Paul Farrington, Philip Langridge und Ileana Cotrubas und arbeitete mit Liedbegleitern wie Paul Montag, Malcolm Martineau, Julius Drake und Simon Lepper zusammen.

Von 2007 – 2009 war die Sopranistin Mitglied des Jette Parker Young Artist’s Programme am Royal Opera House in London und im Rahmen dessen u. a. als  Blumenmädchen in Wagners Parsifal, als Sklavin in Strauss´ Salome, als Innocent in Birtwistles The Minotaur, als Hexe in Purcells Dido und Aeneas, als Sandmann in Humperdincks Hänsel und Gretel sowie als Tebaldo in Verdis Don Carlo unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano zu hören. 2010 gewann Pumeza Matshikiza den ersten Preis bei der Veronica Dunne International Singing Competition und wurde Associate Artist der Classical Opera Company, wo sie die Hauptrolle in Mozarts Zaide verkörperte, wofür sie mit dem Patrick Fyffe-Dame Hilda Brackett Prize ausgezeichnet wurde.

 

 

 

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