Pumeza Matshikiza

Sopran

Biographie

Die südafrikanische Sopranistin Pumeza Matshikiza gilt als „eine der aufregendsten neuen Opernstimmen“ (Independent). Als Exklusivkünstlerin von Decca Classics veröffentlichte sie 2014 mit „Voice of Hope“ ihr Debüt Album mit Arien und traditionellen und populären afrikanischen Liedern. Ihr zweites Album „Arias“ wurde im Mai 2016 veröffentlicht.

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Biographie

Die südafrikanische Sopranistin Pumeza Matshikiza gilt als „eine der aufregendsten neuen Opernstimmen“ (Independent). Als Exklusivkünstlerin von Decca Classics veröffentlichte sie 2014 mit „Voice of Hope“ ihr Debüt Album mit Arien und traditionellen und populären afrikanischen Liedern. Ihr zweites Album „Arias“ wurde im Mai 2016 veröffentlicht.

Pumeza Matshikiza beginnt die Saison 19/20 in der Titelrolle von Dvořáks Rusalka an der Opera National du Rhin. Dies ist ihre erste Opernproduktion in Straßburg nach einem Konzert, das sie vor zwei Jahren gab. Mit dieser Neuinszenierung von Nicola Raab wird auch erstmals diese herausragende Arbeit von Dvořák in Straßburg gezeigt. Als Rusalka gibt sie auch ihr Hausdebüt an der Vlaanderenoper. Dort wird die Produktion vom norwegischen Choreografen Alan Lucien Øyen insziniert, daher liegt ein besonderer Fokus auf dem Tanz. Nach ihrem erfolgreichen Rollen- und Hausdebüt am Stadttheater Klagenfurt in der vergangenen Saison 18/19 ist dies Matshikizas dritte Interpretation des Meisterwerks von Dvořák. Außerdem singt sie 3 Hymnen von Friedrich Hölderlin von Richard Strauss zusammen mit dem WPR-Orchester unter der Leitung von Gregor Bühl.

In der Saison 18/19 gab Pumeza Matshikiza ihr US-Debüt an der Dallas Opera in einer ihrer Paraderollen, Mimì in Puccinis La Bohème. Darüber hinaus gab die Sopranistin einen Solo-Liederabend mit dem Pianisten Simon Lepper an der Opera North in Leeds und Solokonzerte mit Bilkent Symphony Orchestra unter dem Dirigat von Vladimir Fanshil in Ankara, mit dem Giorquestra unter der Leitung von Carlo Bernini, sowie mit dem Folkwang Kammerorchester unter dem Dirigat von Johannes Klumpp. Zum Abschluss der Saison stand sie auf der Bühne mit Rolando Villazón beim renommierten Grafenegg Festival und Klassik am Dom in Linz und sang Leonard Bernsteins Kaddisch beim LvivMozArt Festival. Außerdem gab sie Meisterkurse für Gesang und Schauspiel beim Prague Summer Nights Festival.

In der Saison 17/18 gab die südafrikanische Sopranistin Liederabende in Rio de Janeiro, an der Opéra National du Rhin in Strasbourg, sang ein Galakonzert am Novaya Opera Theatre in Novosibirsk unter der musikalischen Leitung von Dmitry Korchak und gab Solokonzerte mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Ensemble Conductus beim SONORA 701 Festival in Italien. Darüber hinaus gab sie ihr Hausdebüt als Mimì (La Bohème) am Staatstheater Wiesbaden. 2016 war sie unter anderem zusammen mit Rolando Villazón bei einem Open Air Konzert auf Schloss Salem zu erleben.

Zu weiteren wichtigen Engagements zählt auch ihr Debüt als Eve in der Uraufführung von Giorgio Battistellis Oper CO2 an der Mailänder Scala. Die Inszenierung stammte von einem der renommiertesten zeitgenössischen Opernregisseure, Robert Carsen; das Libretto vom berühmten britischen Dramatiker Ian Burton. Eine weitere Uraufführung führte sie zum Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Hier sang sie unter dem Dirigat von Sir Anthony Pappano Luca Francesconis Bread, Water and Salt, welches auf der berühmten Rede von Nelson Mandela basiert. Das Stück wurde ebenfalls vom Orchestre National de Paris ins Programm und auch für Radio aufgenommen. Pumeza Matshikiza war außerdem als Dido in Purcells Dido und Aeneas mit dem English Concert Orchestra im Bristol Old Vic, als Teil der Bristol Proms-Reihe, zu hören, gab Konzerte mit dem Aarhus Symphony Orchestra in Dänemark und erschien bei den BBC Proms im Park. An der Seite des Tenors Rolando Villazón war Pumeza Matshikiza bereits in der Saison 14/15 im Rahmen einer Konzerttournee u.a. im Wiener Konzerthaus, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris, der Hamburger Laeiszhalle, dem Münchner Gasteig, der Tonhalle Düsseldorf, dem Kuppelsaal in Hannover und der Tonhalle Helsinki zu Gast. Während ihrer Zeit als Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart war sie als Micaёla (Carmen), Mimì (La Bohème), Susanna (Le nozze di Figaro), Ännchen (Der Freischütz), Zerlina (Don Giovanni) und Pamina (Die Zauberflöte) zu erleben.

Ausgebildet an der University of Cape Town College of Music und als Stipendiatin des Royal College of Music, wo sie u. a. als Marenka (Die verkaufte Braut), Fiordiligi (Così fan tutte), Rosalinde (Die Fledermaus), Conception (L´heure espagnole), Poppea (L´Incoronazione di Poppea) und Contessa (Le Nozze di Figaro) zu hören war. Die junge Sopranistin besuchte auch Meisterklassen bei namhaften Künstlern wie Dame Kiri Te Kanawa, Sir Thomas Allen, Renata Scotto, Joan Rogers, Paul Farrington, Philip Langridge und Ileana Cotrubas und arbeitete mit Liedbegleitern wie Paul Montag, Malcolm Martineau, Julius Drake und Simon Lepper zusammen.

Von 2007 – 2009 war die Sopranistin Mitglied des Jette Parker Young Artist’s Programme am Royal Opera House in London und im Rahmen dessen u. a. als  Blumenmädchen in Wagners Parsifal, als Sklavin in Strauss´ Salome, als Innocent in Birtwistles The Minotaur, als Hexe in Purcells Dido und Aeneas, als Sandmann in Humperdincks Hänsel und Gretel sowie als Tebaldo in Verdis Don Carlo unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano zu hören. 2010 gewann Pumeza Matshikiza den ersten Preis bei der Veronica Dunne International Singing Competition und wurde Associate Artist der Classical Opera Company, wo sie die Hauptrolle in Mozarts Zaide verkörperte, wofür sie mit dem Patrick Fyffe-Dame Hilda Brackett Prize ausgezeichnet wurde.

 

 

 

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Pumeza Matshikiza - Dvorák: Song to the Moon