Anna Netrebko

Sopran

Biographie

Anna Netrebko hat den Begriff des Opernstars neu definiert. Sie zählt zu den prominentesten Sängerinnen der Gegenwart und wird weltweit gefeiert als eine der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Vom Gesang bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2014 bis hin zur Ernennung zur ersten klassischen Künstlerin, die auf die Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt im TIME aufgenommen wurde, ist sie die führende globale Botschafterin der Oper und gilt als eine der überzeugendsten und engagiertesten Künstlerinnen der Gegenwart in allen Genres.

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Biographie

“Eine absolute Star-Sopranistin im besten Sinne, mit einer charismatischen Ausdrucksstärke, die in jedem Moment ihres Auftritts erkennbar wird.“

Anthony Tommasini, New York Times

Anna Netrebko hat den Begriff des Opernstars neu definiert. Sie zählt zu den prominentesten Sängerinnen der Gegenwart und wird weltweit gefeiert als eine der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Durch ihre Live-Auftritte und preisgekrönten Aufnahmen hat sie die Musikgeschichte nachhaltig geprägt. Ihre sukzessive Repertoireerweiterung in den letzten Jahren hat die Musikwelt begeistert und ihren Platz in den Annalen der Opernwelt gesichert. 2007 wurde sie als erste klassische Musikerin in die Liste „Time 100“ der Zeitschrift Time aufgenommen, 2014 sang sie bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele und ist über die Grenzen der klassischen Musik hinaus als führende Botschafterin ihrer Kunst bekannt. In den sozialen Medien teilt sie ihre ansteckende Lebensfreude – zusammen mit ihrer Liebe zu Familie, Mode und Essen – und inspiriert die Menschen dazu, ein buntes Leben zu leben und was sie einzigartig macht zu feiern.

Zurzeit auf dem Höhepunkt ihrer Kräfte nutzt Anna die außergewöhnliche Reifung ihrer Stimme, um die anspruchsvollesten Rollen ihrer Karriere zu erobern. Ihr Titelrollen-Debüt in Giovanna d’Arco bei den Salzburger Festspielen 2013 und die gleichzeitige Veröffentlichung ihres Albums Verdi bei der Deutschen Grammophon markierten den entscheidenden Wendepunkt: sie begann sich von den leichteren, lyrischen Rollen, für die sie zunächst war bekannt, zu lösen. Bald folgten ihre ersten Auftritten als Leonora in Il trovatore an der Berliner Staatsoper und als Manon in Puccinis Manon Lescaut an der Oper von Rom, wo sie unter Riccardo Muti mit dem aserbaidschanischen Tenor Yusif Eyvazov, der später ihr Ehemann wurde, sang. An der Bayrischen Staatsoper trat sie erstmals als Verdis Lady Macbeth auf. Diese Rolle sang sie in der Spielzeit 2015-16 für den zehnten Geburtstag der „Live in HD“ Reihe der Metropolitan Opera. Bald danach siegte sie in der Saisoneröffnung als Titelheldin in Giovanna d’Arco an Mailänder Scala, machte ihren Rollendebüt als Elsa in Wagners Lohengrin in Dresden (2016), und gab ihre ersten Auftritte als Adriana Lecouvreur auf der Zweiten Bühne des Mariinsky Theaters, als Aida bei den Salzburger Festspielen und als Magdalena in Andrea Chénier bei ihrer dritten La Scala-Eröffnung (2017), als Tosca an der Metropolitan Opera (2018), als Leonora in La forza del destino an dem Royal Opera House (2019), als Turandot an der Bayerischen Staatsoper (2020), als Elisabetta in Don Carlo am Bolschoi-Theater (2020); in der kommenden Spielzeit ist sie erstmals als Abigaille in Nabucco zu sehen (2021).

Anna Netrebkos gegenwärtige Dominanz ist der Höhepunkt von mehr als zwei Jahrzehnten auf der Opernbühne. Zunächst präsentierte sie auf der internationalen Bühne ihre bereits reiche und flexible Stimme mit Lebhaftigkeit, Sinnlichkeit und Witz in den ingénue lyrischen Rollen von Mozart und bel canto Opern. Sie gab ihre Bühnendebüt als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro an die Kirov Oper mit ihrem langjährigen Mentor, dem Dirigenten Valery Gergiev. Es war jedoch im Jahr 2002, als sie mit denkwürdigen ersten Auftritten an der Met und im Covent Garden und ihrem triumphalen Debüt bei den Salzburger Festspielen als Donna Anna zum Star wurde. Im Anschluss folgten neue Erfolge in Verdis La traviata, Puccinis La bohème, Gounods Roméo et Juliette, Massenets Manon, Bellinis La sonnambula, Donizettis Lucia di Lammermoor, Don Pasquale und L’elisir d’amore, und Prokofjews Krieg und Frieden. Diese führten sie an alle großen Opernhäusern wie der Metropolitan Opera, San Francisco Opera, Lyric Opera Chicago, Londons Royal Opera House, der Mailänder Scala, Wiener Staatsoper, der Opera de Paris, dem Opernhaus Zürich, der Staatsoper Berlin und der Bayerischen Staatsoper in München sowie nach Salzburg zurück. Sie erschien als sie selbst neben Anna Hathaway und Julie Andrews in Hollywoods Princess Diaries II (2004) und sang mit Plácido Domingo vor Zehntausenden an der Berliner Waldbühne vor der Fußballweltmeisterschaft 2006. Im Jahr 2007, in dem sie in die „Time 100“ Liste aufgenommen wurde, sang sie bei der berühmten „Last Night of the Proms“ in London, machte ihr Debüt an der Carnegie Hall im Rahmen eines Konzerts mit dem verstorbenen Dmitri Hvorostovsky und sang ein Ständchen dem Regisseur Martin Scorsese bei der CBS Sendung des 30. Kennedy Center Honours vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Im Jahr 2016 war sie eine der wenigen Künstlerinnen, die jemals ein ausverkauftes
Solo-Recital an der Metropolitan Opera aufführten.

Anna Netrebko hat den Status eines Superstars erlangt, aber ihre Sehnsucht nach neuen Herausforderungen führte sie zu noch komplexeren Rollen: Tschaikowskys Iolanta und Tatiana in Eugen Onegin sowie Donizettis Anna Bolena, ein Triumph in der Uraufführung 2011 an der Met. Dies war die erste von drei aufeinander folgenden Produktionen zur Saisoneröffnung, die sie im New Yorker Haus anführtet. Höhepunkt war eine neue Inszenierung von Eugen Onegin in 2013-14. Sie erzielte ähnliche Erfolge außerhalb des Opernhauses mit Robert Dornhelms La bohème: The Film, der 2008 anlässlich des 150. Geburtstages des Komponisten veröffentlicht wurde. Zudem trat sie zusammen mit Andrea Bocelli in der BBC-Sendung der Classical BRIT Awards 2008 auf und sang ein Konzert mit Daniel Barenboim in der Berliner Philharmonie. Es folgte ein Auftritt als Featured Performer beim Newsweek und Daily Beast 2012 Women In the World Summit; und ein Fernsehkonzert mit Hvorostovsky auf dem Roten Platz in Moskau. Sie wurde zu einer der nationalen Schätze Russlands ernannt und wurde ausgewählt, um die olympische Hymne live bei der internationalen TV-Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi zu singen.

Seit 2003 ist die Sopranistin eine Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon und verfügt über eine umfangreiche Diskographie mit Soloalben, Opern-Gesamtaufnahmen und Konzertrepertoire. Ihr Solo-Album Verismo (2016) debütierte auf Platz 1 der klassischen Charts in Dutzenden von Ländern und wurde außerdem in der Kategorie “Vocal Recital“ mit einer Grammy-Nominierung und dem Preis Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet. Ihre Soloeinspielungen für dieses renommierte Label – Opera Arias, Sempre Libera, Duets, Russian Album, Souvenirs, In the Still of Night, Anna Netrebko: Live at the Metropolitan Opera, Anna Netrebko – Verdi, Verismo und DIVA: The very best of Anna Netrebko – sind allesamt Bestseller. Gleiches gilt auch für die Gesamteinspielungen der Opern La Traviata, Le Nozze di Figaro, La Bohème, I Capuleti e i Montecchi, Giovanna d‘Arco, Iolanta, Manon Lescaut, Brittens War Requiem, sowie für die Stabat Mater von Pergolesi und Rossini und Vier letzte Lieder von Strauss.  In 2017 veröffentlichten Anna Netrebko und ihr Ehemann Yusif Eyvazov ihre erste gemeinsame Aufnahme Romanza, eine Sammlung von originellen Liebesduetten des russischen Produzenten Igor Krutoy.  Im Film wurde ihr Wagner-Debüt in Lohengrin vor kurzem auf DVD und Blu-ray veröffentlicht. Andere Höhepunkte der Videographie der Künstlerin sind Ruslan und Lyudmila, Verlobung im Kloster, La Traviata, Le Nozze di Figaro, I Puritani, Lucia di Lammermoor, Manon, Don Pasquale, Anna Bolena, Eugen Onegin, La Bohème, Don Giovanni, Il trovatore, Macbeth, sowie eine DVD mit Musikvideos unter dem Titel „Anna Netrebko: The Woman, The Voice“.

Anna Netrebko wurde neben der amerikanischen Songwriterin Diane Warren zur Preisträgerin des Polar-Musikpreises 2020 ernannt. Unter den vielen Ehrungen, die Anna Netrebko erhalten hat, sind unter anderem die Wahl zum Ehrenmitglied der Metropolitan Opera Guild Luncheon 2018, ein International Opera Award als „Beste Sängerin“ (2017), der Opera News Award (2016), die von Musical America verliehene Auszeichnung „Musician of the Year“ (2008), drei Grammy-Nominierungen, der deutsche Bambi, der Classical BRIT Award als „Singer of the Year“ sowie als „Female Artist of the Year“. 2005 erhielt sie den Russischen Staatspreis, später den Titel „Volkskünstlerin Russlands“.

1971 in Krasnodar, Russland, geboren, studierte Anna Netrebko Gesang am Konservatorium in St. Petersburg. Sie engagiert sich sehr für Kinder und unterstützt eine Reihe gemeinnütziger Organisationen wie die SOS-Kinderdörfer und die Russian Children’s Welfare Society. Seit 2006 ist Anna Netrebko Botschafterin von Chopard.

Aktuelles

Anna Netrebko: Konzert im Stockholmer Konserthuset

Sopranistin Anna Netrebko singt ein Konzert im Konserthuset in Stockholm am 16. Oktober 2021. Anna Netrebko wurde 2020 mit dem renommierten Polar Music Prize ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Zusammenhang mit diesem Konzert statt, wenn Anna Netrebko den Polar Music Prize von HM Königin Silvia erhält. Hier finden Sie weitere Informationen.
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Anna Netrebko: Birthday Gala in Moskau

Am 18. September 2021 findet das große Galakonzert „Anna Netrebko invites...“ statt. Auf der Bühne des Kremlpalastes versammeln sich Weltstars der Oper, um Anna Netrebko zu ihrem 50. Geburtstag gratulieren.
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Anna Netrebko & Yusif Eyvazov: Konzert bei dem Ljubljana Festival

Am 8. August 2021 tritt Sopranistin Anna Netrebko gemeinsam mit Ihrem Ehemann, dem Tenor Yusif Eyvazov bei dem Ljubljana Festival auf. Das Konzert findet im Cankarjev Dom statt, dem größten Kongress-, Kongress- und Kulturzentrum in Slowenien.
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Bilder


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Anna Netrebko - "Verismo" - Making of the Cover