Regula Mühlemann und Magnus Dietrich : Die Zauberflöte am Opernhaus Zürich
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Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann zählt zu den führenden Sängerinnen ihrer Generation. Sie fühlt sich auf der Opernbühne ebenso zu Hause wie auf dem Lied- und Konzertpodium und wird von Publikum und Kritik gleichermaßen für ihr außergewöhnlich schönes Timbre, ihre Virtuosität und ihre einfühlsamen Darbietungen gefeiert.
Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann zählt zu den führenden Sängerinnen ihrer Generation. Sie fühlt sich auf der Opernbühne ebenso zu Hause wie auf dem Lied- und Konzertpodium und wird von Publikum und Kritik gleichermaßen für ihr außergewöhnlich schönes Timbre, ihre Virtuosität und ihre einfühlsamen Darbietungen gefeiert.
In der Spielzeit 2026/27 gibt Regula Mühlemann ihr Rollendebüt als Donizettis Lucia di Lammermoor in einer Neuinszenierung von Vincent Huguet am Theater Basel. Später in der Saison folgt ihr Debüt als Almirena in Händels Rinaldo, zunächst am Théâtre des Champs-Élysées in Paris und anschließend am Opernhaus Zürich, unter der musikalischen Leitung von Philippe Jaroussky und in einer Inszenierung von Valentina Carrasco. Darüber hinaus kehrt Mühlemann als Pamina in Daniele Finzi Pascas Neuinszenierung von Mozarts Die Zauberflöte nach Zürich zurück und ist in Basel als Marie in einer konzertanten Aufführung von Donizettis La Fille du régiment zu erleben.
Auf der Konzertbühne stellt Regula Mühlemann auch in dieser Spielzeit ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Die Spielzeit 2026/27 eröffnet sie mit dem Open-Air Saisoneröffnungskonzert des Berner Symphonieorchesters, anschließend ist sie beim Saisoneröffnungskonzert des Luzerner Sinfonieorchesters unter der Leitung von Michael Sanderling zu erleben. Es folgen, bereits zum dritten Mal, das traditionelle ZDF-Adventskonzert mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden sowie Rufus Wainwrights Dream Requiem mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Kazuki Yamada. Weitere Höhepunkte sind Beethovens 9. Sinfonie in Baden-Baden und im Würth Forum, Brahms‘ Ein deutsches Requiem in Pisa sowie eine Belcanto-Tournee mit dem Kammerorchester Basel, die sie nach Linz, Zürich, Bern, Ludwigsburg und Augsburg führt. Darüber hinaus ist sie mit Liederabenden in Aarau und Biel zu erleben.
Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Spielzeiten zählen ihr Rollen- und Hausdebüt als Adina (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper, wo sie ebenfalls als Susanna (Le Nozze di Figaro), Adele und Blonde (Die Entführung aus dem Serail) zu hören war. 2026 war Regula Mühlemann als Konstanze erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu hören, eine Rolle, die sie zuvor an der Semperoper Dresden debütiert hatte. An der Staatsoper Unter den Linden gab Mühlemann ihr Rollendebüt als Sophie (Der Rosenkavalier) und sang die Susanna im Rahmen der Festtage der Staatsoper unter dem Dirigat von Daniel Barenboim. Weitere wichtige Debüts waren u.a. Ilia (Idomeneo) in Baden-Baden, Marie (La fille du Régiment) an der Opéra de Monte Carlo und die Gilda in Verdis Rigoletto am Teatro alla Scala. Am Opernhaus Zürich und beim Maggio Musicale in Florenz war sie als Adele zu hören und sang Juliette (Roméo et Juliette) am Luzerner Theater, sowie Bellezza in Händels Oratorium Il Trionfo del tempo e del disinganno an der Seite von Cecilia Bartoli bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2021. Bei den Salzburger Festspielen 2022 interpretierte sie außerdem die Pamina in Mozarts Die Zauberflöte.
Zu ausgewählten Konzertauftritten der letzten Spielzeiten zählen u.a. Mahlers 8. Symphonie am Teatro alla Scala unter der Leitung von Riccardo Chailly, in der Royal Albert Hall in London unter der Leitung von Vasily Petrenko sowie mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. Regula Mühlemman war als Solistin in Beethovens Missa Solemnis mit dem Balthasar-Neumann-Orchester und Thomas Hengelbrock zu hören, sang Bachs Jauchzet Gott in allen Landen mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Herbert Blomstedt, Messiah mit dem Kammerorchester Basel sowie Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots mit dem Münchner Rundfunkorchester und Alessandro De Marchi. Mahlers 4. Sinfonie interpretierte sie u.a. mit dem Belgischen Nationalorchester unter der Leitung von Roberto Gonzalez-Monjas, mit der Philharmonie von Marseille unter der Leitung von Michele Spotti, auf Tournee mit dem Utopia Orchestra und Theodor Currentzis sowie bei den Osterfestspielen in Salzburg mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Mariss Jansons. Zu ihrem breiten Repertoire gehören außerdem Mozarts Große Messe c-Moll und Requiem, Felix Mendelssohn Bartholdys Lobgesang, Brahms‘ Requiem, Carmina Burana, Bachs Passionen und h-Moll Messe, Pergolesis Stabat Mater und Haydns Die Schöpfung. Regula Mühlemann arbeitet regelmäßig mit namhaften DirigentInnen in den renommiertesten und widmet sich leidenschaftlich auch dem Liedgesang, mit Liederabenden u.a. in der Londoner Wigmore Hall, dem Brucknerhaus Linz und bei der Schubertiade Schwarzenberg.
Die Sopranistin war bereits in mehreren Filmen zu sehen: In einer Verfilmung der Oper Der Freischütz von C. M. v. Weber spielte und sang sie die Rolle des Ännchens, in einer weiteren Filmadaption von Glucks Oper Orfeo ed Euridice die Rolle des Amor. Zuletzt war sie 2018 in Bernard Webers Dokumentarfilm „Der Klang der Stimme“ zu sehen.
Regula Mühlemann hat mit Sony Music Classical zahlreiche Bestseller und preisgekrönte Aufnahmen aufgezeichnet. Mit ihrem von Kritikern hochgelobten Debütalbum «Mozart Arias» (2016) gewann sie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste) und erntete für ihr zweites Album Cleopatra (2017) ebenfalls beste Besprechungen („Wie berückend schön [klingt] die gleichsam aus Gold und Silber legierte Stimme“, „Das Recital zeichnet sich, summarisch gesagt, durch die musikalische Bilderfolge ebenso aus wie durch die Begegnung mit einer stimmlichen und technischen Hochbegabung“ Jürgen Kesting/Fono Forum). 2018 erhielt Regula Mühlemann den OPUS Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“. Ihr drittes Solo-Album Lieder der Heimat wurde im Herbst 2019 mit einer Auswahl an wunderbaren Liedern von Schubert und Schweizer Komponisten veröffentlicht. Im Folgejahr erschien das vierte Solo-Album Mozart II, ebenfalls aufgenommen zusammen mit dem Kammerorchester Basel und Umberto Benedetti Michelangeli und erhielt dafür den OPUS Klassik 2021 in der Kategorie der Solistischen Einspielung Gesang (Oper). Ihr fünftes Album Fairy Tales (2022), wurde 2023 mit dem Opus-Klassik-Preis ausgezeichnet.
Regula Mühlemann wurde in Luzern geboren. Sie studierte an der dortigen Hochschule bei Prof. Barbara Locher. Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte die junge Sopranistin schon früh am Luzerner Theater. Danach führten sie Engagements u.a. als Despina (Così fan tutte) ans Teatro La Fenice nach Venedig. Im Sommer 2012 gab sie ihr Debüt als Junge Papagena in der Oper Das Labyrinth von P. v. Winter bei den Salzburger Festspielen. Regula Mühlemann erhielt zahlreiche Preise und Stipendien. 2015 war sie Finalistin des Wettbewerbs «Cardiff Singer of the World».
© CSAM GmbH, August 2026

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