Regula Mühlemann

Sopran

Biographie

Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann hat sich innerhalb weniger Jahre als eine der führenden Sängerinnen ihrer Generation etabliert. Sie fühlt sich auf der Opernbühne genauso zu Hause wie auf dem Lied- und Konzertpodium und wird von Publikum und Kritik gleichermaßen für ihr außergewöhnlich schönes Timbre und ihre einfühlsamen Darbietungen gefeiert, so zuletzt bei den Salzburger Festspielen 2022: „Regula Mühlemann brilliert als strahlende Pamina.“ The Telegraph

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Biographie

Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann hat sich innerhalb weniger Jahre als eine der führenden Sängerinnen ihrer Generation etabliert. Sie fühlt sich auf der Opernbühne genauso zu Hause wie auf dem Lied- und Konzertpodium und wird von Publikum und Kritik gleichermaßen für ihr außergewöhnlich schönes Timbre und ihre einfühlsamen Darbietungen gefeiert, so zuletzt bei den Salzburger Festspielen 2022: „Regula Mühlemann brilliert als strahlende Pamina.“ The Telegraph

Die Spielzeit 2023/24 beginnt am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, wo Regula Mühlemann als Pamina in Cédric Klapischs Neuinszenierung der Zauberflöte unter der musikalischen Leitung von François-Xavier Roth auf der Bühne steht und kehrt für die Wiederaufnahme von Rigoletto ans Theater Basel für die Rolle der Gilda zurück. Die Wiener Staatsoper lädt sie für die Rolle der Adele in einer Wiederaufnahme der  Fledermaus wieder ein und ist an der Opera de Monte Carlo in einem Rollendebüt als Marie in La fille du Régiment zu hören. Außerdem ist die Sopranistin in verschiedenen renommierten Konzertsälen wie der New Yorker Carnegie Hall (in ihrem Rezital-Debüt), der Londoner Wigmore Hall und der RIAM Concert Hall in Dublin zu erleben. Regula Mühlemann singt den Sopranpart in Carmina Burana mit dem Orchestre National de France im Théâtre des Champs-Élysées in Paris, welches live von France Musique Radio übertragen wird und auf francemusique.fr unbegrenzt gestreamt werden kann. In Monte Carlo performt sie Brahms‘ Requiem und gibt Konzerte mit Strauss-Liedern im Berner Stadttheater und im Kultur- und Kongresszentrum Luzern. Weitere Konzerte führen sie in die Abbaye de Fontevraud, nach Nantes und Angers und ist gemeinsam mit dem Tenor Pene Pati, dem Akkordeonisten Martynas Levickis und dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich unter der Leitung von Marta Gardolinska beim Grafenegger Sommernachtsgala. Dieses Konzert wird live im ORF III Fernsehen übertragen und kann auf Fidelio gestreamt werden. Im Kopenhagener DR Konserthuset gibt sie gemeinsam mit Rolando Villazón und dem Kammermusikensemble Plattform K+K Vienna ein Galakonzert und singt die Mater Gloriosa in Mahlers 8. Sinfonie, der „Sinfonie der Tausend“, zusammen mit der Staatskapelle Dresden und unter der Leitung von Christian Thielemann in Dresden.

Für Regula Mühlemann ist die Auszeichnung des renommierten Opus-Klassik-Preises in der Kategorie „Vocal Solo 2023“ für ihre 2022 erschienene CD „Fairy Tales“ in Zusammenarbeit mit CHAARTS Chamber Artists unter Sony Classical Label ein Highlight der aktuellen Spielzeit. Sie ist geehrt, ihre zweite Opus-Klassik-Auszeichnung zu ihrer Sammlung hinzufügen zu können.

In der vergangenen Spielzeit übernahm sie die Rolle der Euridice in Glucks Orfeo ed Euridice unter der Leitung von Thomas Hengelbrock am Pariser Théâtre des Champs-Élysées. Gemeinsam mit Hengelbrock, dem Balthasar-Neumann-Chor und -Orchester trat sie in Hamburg und Dortmund auf, wo sie die Oper im Konzerthaus Dortmund und im Großen Saal der Elbphilharmonie konzertant präsentierten. Nach ihrem Pariser Engagement kehrte sie zum Theater Basel zurück, wo sie ihr Rollendebüt als Gilda in Verdis Rigoletto gab. Außerdem gab sie ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper als Donna Fiorilla in Rossinis Il turco in Italia.

Auch ihre Präsenz auf der Konzertbühne begeisterte das Publikum. Mit CHAARTS Chamber Artists tourte sie durch die Schweiz, Österreich und Deutschland und präsentierte das Programm ihrer neuen CD „Fairy Tales“. Ebenso beeindruckte die Schweizer Sopranistin mit dem Repertoire ihrer aktuellen CD „Songs from Home“ das Publikum in der Schweiz und im Wiener Konzerthaus. Sie unternahm Tourneen mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Umberto Benedetti Michelangeli und präsentierte ein kuratiertes Mozart-Repertoire im Zyklus „Great Voices“ des Wiener Konzerthauses. Dies umfasste fesselnde Arien aus Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte), Constance (Die Entführung aus dem Serail) und Zaïde. Ihre musikalische Reise setzte sich fort mit mitreißenden Konzerten und Liederabenden an herausragenden Orten wie der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt/Main, dem Casino Bern, dem Freiburger Münster und Madrid. Sie verzauberte das Publikum in Liechtenstein und trat bei der Schubertiade Schwarzenberg auf. In Zusammenarbeit mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Jonathan Nott gab sie zwei Weihnachtskonzerte in Lausanne und Genf. Außerdem stellte sie ihr Talent als Mater gloriosa in Mahlers 8. Symphonie am Teatro alla Scala unter der Leitung von Riccardo Chailly und in der Royal Albert Hall in London unter der Leitung von Vasily Petrenko unter Beweis. Ihre wohlklingende Stimme erklang auch beim Festival Omaggio a Palladio in Vicenza, wo sie unter der musikalischen Leitung von Sir András Schiff Haydns Die Schöpfung sang.

Highlights der vorherigen Spielzeiten waren ihr Rollen- und Hausdebüt als Susanna (Le Nozze di Figaro), Adina (L’elisir d’amore) sowie Blonde (Die Entführung aus dem Serail) an der Wiener Staatsoper, Susanna (Le Nozze di Figaro) in Rahmen der Festtage der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter dem Dirigat von Daniel Barenboim, außerdem ihr Rollendebüt als Ilia (Idomeneo) in konzertanten Aufführungen am Festspielhaus Baden-Baden unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock, Adele in Strauß’ Die Fledermaus an der Wiener Staatsoper und am Teatro Maggio Musicale in Florenz unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, Juliette (Roméo et Juliette) am Luzerner Theater, Echo (Ariadne auf Naxos) am Mailänder Teatro alla Scala, sowie Bellezza in Händels Oratorium Il Trionfo del tempo e del disinganno an der Seite von Cecilia Bartoli bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2021 und als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte im Sommer 2022.

Auf der Konzertbühne führte Regula Mühlemann unter anderem Mozarts Große Messe c-Moll, Felix Mendelssohn Bartholdys Lobgesang und Beethovens 9. Sinfonie auf, sang Die Schuldigkeit des ersten Gebots (Mozart) 2017 mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Alessandro De Marchi und trat zusammen mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Mariss Jansons mit Mahlers 4. Sinfonie bei den Osterfestspielen Salzburg 2019 auf. Regula Mühlemann hat mit namhaften Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Valery Gergiev, Nello Santi, Sir Simon Rattle, Daniel Harding, Andrés Orozco-Estrada, Pablo Heras-Casado, Ivor Bolton, Pinchas Steinberg und Gianandrea Noseda zusammengearbeitet und war in den renommiertesten Konzertsälen Europas zu Gast. Außerdem widmet sich Regula Mühlemann auch dem Liedgesang. Wichtige Erfahrungen sammelte sie dabei in der Zusammenarbeit mit den Liedbegleitern Tatiana Korsunskaya und Helmut Deutsch.

Die Sopranistin war bereits in mehreren Filmen zu sehen: In einer Verfilmung der Oper Der Freischütz von C. M. v. Weber spielte und sang sie die Rolle des Ännchens, in einer weiteren Filmadaption von Glucks Oper Orfeo ed Euridice die Rolle des Amor. Zuletzt war sie 2018 in Bernard Webers Dokumentarfilm „Der Klang der Stimme“ zu sehen. Außerdem ist die Künstlerin zweifach beim Adventskonzert des ZDF in der Dresdner Frauenkirche zu Gast gewesen. Ihre außerordentliche Präsenz stellt sie außerdem im Virtual Reality Projekt „Spot on Mozart“ unter Beweis, welches in Zusammenarbeit mit dem Mozarteum Salzburg initiiert und mit 360° Kameras gedreht wurde.

Regula Mühlemann ist Exklusivkünstlerin von Sony Classical. Mit ihrem von Kritikern hochgelobten Debütalbum «Mozart Arias» (2016) gewann sie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste) und erntete für ihr zweites Album «Cleopatra» (2017) ebenfalls beste Besprechungen („Wie berückend schön [klingt] die gleichsam aus Gold und Silber legierte Stimme“, „Das Recital zeichnet sich, summarisch gesagt, durch die musikalische Bilderfolge ebenso aus wie durch die Begegnung mit einer stimmlichen und technischen Hochbegabung“ Jürgen Kesting/Fono Forum). 2018 erhielt Regula Mühlemann den OPUS Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“. Ihr drittes Solo-Album «Lieder der Heimat» wurde im Herbst 2019 mit einer Auswahl an wunderbaren Liedern von Schubert und Schweizer Komponisten veröffentlicht. Im Folgejahr erschien das vierte Solo-Album «Mozart II», ebenfalls aufgenommen zusammen mit dem Kammerorchester Basel und Umberto Benedetti Michelangeli und erhielt dafür den OPUS Klassik 2021 in der Kategorie der Solistischen Einspielung Gesang (Oper). Für ihr fünftes Album «Fairy Tales», welches im Oktober 2022 erschien, hat Regula Mühlemann musikalisch „zauberhafte“ Stücke ausgewählt, die den Zuhörer in die Welt der Feen, Elfen und Nymphen entführt.

Regula Mühlemann wurde in Luzern geboren. Sie studierte an der dortigen Hochschule bei Prof. Barbara Locher. Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte die junge Sopranistin schon früh am Luzerner Theater. Danach führten sie Engagements u.a. als Despina (Così fan tutte) ans Teatro La Fenice nach Venedig. Im Sommer 2012 gab sie ihr Debüt als Junge Papagena in der Oper Das Labyrinth von P. v. Winter bei den Salzburger Festspielen. Regula Mühlemann erhielt zahlreiche Preise und Stipendien. 2015 war sie Finalistin des Wettbewerbs «Cardiff Singer of the World».

© CSAM GmbH, Oktober 2023

 

 

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