Omar Mancini

Tenor

Biographie

Der junge italienische Tenor Omar Mancini gilt durch seine „unverwechselbare“ und „erstaunliche“ Stimme (ResMusica) zu einer der vielversprechendsten Stimmen seiner Generation. In der Spielzeit 2026/27 beginnt der Tenor sein Engagement als Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin, wo er mit dem Herzog von Mantua (Rigoletto), Don Ottavio (Don Giovanni) und Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia) bedeutende Rollendebüts gibt. Darüber hinaus kehrt er an Konzert und Theater St. Gallen zurück, um mit Don Ramiro in Rossinis La Cenerentola ein mit Spannung erwartetes weiteres Rollendebüt zu feiern. Außerdem ist Mancini mit dem Orchestra Sinfonica di Milano in den Neujahrskonzerten mit Beethovens 9. Sinfonie in Mailand unter der musikalischen Leitung von Case Scaglione zu erleben.

Zu den jüngsten Höhepunkten seiner Karriere zählen Mancinis Haus- und Rollendebüt als Tamino in Julien Duvals Neuinszenierung von Mozarts Die Zauberflöte an der Opéra National de Bordeaux unter der musikalischen Leitung von Joseph Swensen. Im Frühjahr 2025 gab er zudem sein Haus- und Rollendebüt als Elvino in La sonnambula am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und stand dabei gemeinsam mit Xabier Anduaga und Nadine Sierra auf der Bühne.

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Biographie

Der junge italienische Tenor Omar Mancini gilt durch seine „unverwechselbare“ und „erstaunliche“ Stimme (ResMusica) zu einer der vielversprechendsten Stimmen seiner Generation. In der Spielzeit 2026/27 beginnt der Tenor sein Engagement als Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin, wo er mit dem Herzog von Mantua (Rigoletto), Don Ottavio (Don Giovanni) und Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia) bedeutende Rollendebüts gibt. Darüber hinaus kehrt er an Konzert und Theater St. Gallen zurück, um mit Don Ramiro in Rossinis La Cenerentola ein mit Spannung erwartetes weiteres Rollendebüt zu feiern. Außerdem ist Mancini mit dem Orchestra Sinfonica di Milano in den Neujahrskonzerten mit Beethovens 9. Sinfonie in Mailand unter der musikalischen Leitung von Case Scaglione zu erleben.

Zu den jüngsten Höhepunkten seiner Karriere zählen Mancinis Haus- und Rollendebüt als Tamino in Julien Duvals Neuinszenierung von Mozarts Die Zauberflöte an der Opéra National de Bordeaux unter der musikalischen Leitung von Joseph Swensen. Im Frühjahr 2025 gab er zudem sein Haus- und Rollendebüt als Elvino in La sonnambula am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und stand dabei gemeinsam mit Xabier Anduaga und Nadine Sierra auf der Bühne.

An der Deutschen Oper Berlin debütierte er als Conte di Libenskof in Rossinis Il viaggio a Reims und übernahm die Partie dort erneut im Jahr 2025. Weitere Meilensteine waren sein Debüt an Konzert und Theater St. Gallen als Tebaldo in Pınar Karabuluts Neuinszenierung von Bellinis I Capuleti e i Montecchi unter der Leitung von Michael Balke sowie sein Auftritt an der Semperoper Dresden als Wagner in Eva-Maria Höckmayrs Neuinszenierung von Boitos Mefistofele. Darüber hinaus war er an der Metropolitan Opera als Cover für Lawrence Brownlee in der Rolle des Lord Arturo Talbot in Bellinis I Puritani engagiert.

Weitere Höhepunkte umfassen Auftritte am Teatro Regio di Torino in Salieris La scuola de’ gelosi (Conte di Bandiera) und Berlioz’ Lélio ou le retour à la vie (Horatio/La Voix Imaginaire de Lélio), sein Debüt am Teatro Sociale di Como in Giovanni Sollimas Acquaprofonda (Guardian) sowie einen Konzertauftritt beim Festival della Valle d’Itria. Über zwei Spielzeiten war er Teilnehmer der Bottega Donizetti in Bergamo, wo er in C’erano una volta due Bergamaschi auftrat und für den Tenor Javier Camarena in La favorite (Fernand) sowie in L’ajo nell’imbarazzo (Il marchese Enrico) als Cover tätig war.

Auch auf dem Konzertpodium feierte Mancini bedeutende Erfolge. Er debütierte mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Carl Orffs Carmina Burana und sang den Tenorpart in Beethovens 9. Sinfonie mit dem Orchestra del Teatro Regio di Torino unter der Leitung von Michele Spotti beim MITO SettembreMusica Festival. Außerdem kehrte er an das Grand Théâtre de Genève zurück, um Rossinis Petite Messe Solennelle im Temple de Saint-Gervais aufzuführen.

Als Mitglied des Jeune Ensemble des Grand Théâtre de Genève in den Spielzeiten 2022 bis 2024 sang Mancini die Partie des Abdallo in Nabucco an der Seite von Saioa Hernandez als Abigaille und Nicola Alaimo in der Titelrolle. Darüber hinaus war er Cover für Roberto/Earl of Leicester in Maria Stuarda und übernahm die Rollen des Eurimaco in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria sowie des Dritten Knappen in Wagners Parsifal. Große Anerkennung erhielt er für seine Darstellung des Italienischen Sängers in Christoph Waltz’ Neuinszenierung von Strauss’ Der Rosenkavalier. Später folgten die Rollen des Arbace in Mozarts Idomeneo sowie des Frère Hélie in Messiaens Saint François d’Assise.

Mancini absolvierte sein Studium am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand. Dort studierte er Klarinette bei Luigi Magistrelli sowie Operngesang bei Davide Gualtieri unter der Anleitung von Gianluca Valenti. Anschließend spezialisierte er sich auf Vokalkammermusik bei Daniela Uccello und schloss sein Studium 2021 mit Bestnote und Auszeichnung ab. Bereits früh in seiner Laufbahn wurde er mehrfach ausgezeichnet: Er gewann den ersten Preis beim Antonio Falconio Summer Edition Competition und erhielt 2019 beim Salvatore Licitra Opera Competition den Licitra Award als bester Sänger unter 26 Jahren. Im Jahr 2020 wurde er zudem als Finalist des AsLiCo Emerging Voices Competition ausgewählt. Sein professionelles Debüt als Solist gab er 2018 mit Rossinis Petite Messe Solennelle im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150. Todestag des Komponisten. Kurz darauf folgte sein Operndebüt als Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi beim Capri Opera Festival.

© CSAM, August 2026

Aktuelles

Omar Mancini: Debüt an der Opéra de Bordeaux

Tenor Omar Mancini gibt sein Debüt an der Opéra National de Bordeaux als Tamino in Mozarts Die Zauberflöte. Unter der Regie von Julien Duval und der musikalischen Leitung von Joseph Swensen singt er an der Seite von Elena Villalón als Pamina, Julia Knecht als Königin der Nacht, Jean Teitgen als Sarastro und Thomas Dolié als Papageno. Die Vorstellungen finden am 25., 27., 29. und 31. März sowie am 2. April statt.
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Omar Mancini: I Capuleti e i Montecchi in St. Gallen

Der Tenor Omar Mancini gibt sein mit Spannung erwartetes Debüt am Theater St. Gallen als Tebaldo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi. Die Neuproduktion von Pınar Karabulut steht unter der Leitung von Michael Balke. Die Vorstellungen finden am 13. und 28. September sowie am 29. Oktober und am 11., 16., 20. und 23. November statt.
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Omar Mancini: Carmina Burana in Rom

Der Tenor Omar Mancini gibt sein mit Spannung erwartetes Debüt bei der Accademia Nazionale di Santa Cecilia als Tenorsolist in Carls Orffs Carmina Burana unter der Leitung von Michele Spotti. Mancini singt neben der Sopranistin Marina Fita Monfort und dem Bariton Matteo Mancini. Das Konzert findet am 17. Juli im Cavea in Rom statt.
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