Günther Groissböck

Bass

Biographie

Der österreichische Bass Günther Groissböck ist einer der gefragtesten Sänger seiner Generation und tritt regelmäßig an den weltweit führenden Opernhäusern auf, darunter die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera, das Teatro alla Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra national de Paris, die Bayerische Staatsoper, die Staatsoper Berlin und die Bayreuther Festspiele.

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Biographie

Der österreichische Bass Günther Groissböck ist einer der gefragtesten Sänger seiner Generation und tritt regelmäßig an den weltweit führenden Opernhäusern auf, darunter die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera, das Teatro alla Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra national de Paris, die Bayerische Staatsoper, die Staatsoper Berlin und die Bayreuther Festspiele.

Groissböcks Saison 2025/26 beginnt am Opernhaus Zürich als Baron Ochs in der Premiere von Lydia Steiers Neuproduktion von Der Rosenkavalier unter der Leitung von Joana Mallwitz. Anschließend tritt er als Hunding in Die Walküre an der Opéra national de Paris unter Pablo Heras-Casado in einer Inszenierung von Calixto Bieito auf. An der Mailänder Scala wirkt er in David McVicars Ring-Zyklus mit, tritt als Hunding in Die Walküre auf und gibt sein Rollendebüt als Hagen in Götterdämmerung unter der Leitung von Alexander Soddy und Simone Young. Weitere Engagements umfassen die Rolle des Kecal in Die verkaufte Braut am Teatro Real Madrid sowie eine Reihe von Auftritten an der Wiener Staatsoper als Baron Ochs (Der Rosenkavalier), Hunding (Die Walküre) und Hagen (Götterdämmerung), beide unter der Leitung von Pablo Heras-Casado in der Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf, sowie als Sarastro in Die Zauberflöte unter der Regie von Barbora Horáková und unter der Leitung von Ivor Bolton. Die Saison endet mit der Rolle des Daland in Der fliegende Holländer beim Birgit-Nilsson-Festival in Båstad, Schweden.

Zu seinen Konzertauftritten zählt die Zusammenarbeit mit Igor Levit im Wiener Musikverein, bei der Werke von Schostakowitsch, Ravel, Liszt und Mahler auf dem Programm stehen. Zusammen mit dem Pianisten Julius Drake präsentiert er in der Carnegie Hall ein breit gefächertes Liedprogramm, das sowohl Kernrepertoire als auch seltene Werke von Liedkomponisten des 19. Jahrhunderts wie Schumann, Hans Rott, Bruckner, Wolf, Mahler und Strauss umfasst. Am Musiktheater Linz tritt er in Schuberts Die schöne Müllerin mit dem Pianisten Florian Krumpöck auf. Außerdem singt er Verdis Messa da Requiem in Košice mit der Slowakischen Staatsphilharmonie unter der Leitung von Robert Jindra. Beim Taggenbrunn Festival gibt er ein Konzert im Rahmen des Sommerprogramms des Festivals.

Zu den opernhaften Höhepunkten der letzten Spielzeiten zählen seine Auftritte als Hermann in Tannhäuser an der Wiener Staatsoper und bei den Bayreuther Festspielen sowie als König Marke in Tristan und Isolde und als Gurnemanz in Parsifal an der Deutschen Oper Berlin, mit weiteren Auftritten als Marke in Bayreuth. An der Wiener Staatsoper, wo er regelmäßig zu Gast ist, umfasst sein Repertoire unter anderem Veit Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Orest (Elektra), Sarastro (Die Zauberflöte), Heinrich der Vogler (Lohengrin), Baron Ochs (Der Rosenkavalier), Papst Pius IV. (Palestrina) und Peneios (Daphne). Er trat zudem als Baron Ochs und Hunding (Die Walküre) an der Mailänder Scala, als Heinrich der Vogler (Lohengrin) an der Staatsoper Berlin und am Gran Teatre del Liceu sowie als Baron Ochs an der Staatsoper Berlin auf.

Als gefeierter Konzert- und Liedersänger trat Groissböck an bedeutenden Veranstaltungsorten auf, darunter der Wiener Musikverein, die Wigmore Hall, das Concertgebouw in Amsterdam, das Leipziger Gewandhaus, die Carnegie Hall, das Wiener Konzerthaus, die Münchner Philharmonie, die Berliner Philharmonie, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia und die Boston Symphony Hall. Sein Konzertrepertoire reicht von Haydns Die Schöpfung bis zu Schostakowitschs Sinfonie Nr. 13 Babi Jar, und er wird weithin für seinen musikalischen Ausdruck, seine stilistische Souveränität und seine außergewöhnliche Textklarheit sowohl im sinfonischen als auch im Vokalrepertoire gelobt.

Groissböcks Diskografie umfasst bedeutende Veröffentlichungen bei führenden Labels, darunter Winterreise / Schwanengesang und Herz-Tod mit Gerold Huber für DECCA Classics. Für Gramola entstanden Aufnahmen wie Nicht Wiedersehen! mit Malcolm Martineau (ausgezeichnet mit dem Choc de Classica), Männerliebe und -leben sowie Wiener Lieder mit der Philharmonia Schrammeln, daneben In Te Domine Speravi mit Matthias Giesen an der Bruckner-Orgel in St. Florian. Zu den Orchester- und Opernaufnahmen gehören Beethovens 9. Sinfonie mit Philippe Jordan, Wagners Das Rheingold und Lohengrin mit Marek Janowski, Mahlers 8. Sinfonie, Bruckners 3. Messe sowie Lady Macbeth von Mzensk mit Andris Nelsons für die Deutsche Grammophon. Zu den DVD-Veröffentlichungen gehören Der Rosenkavalier (Salzburg 2015), die für den Grammy nominierte Produktion der Metropolitan Opera (2017) und Der Rosenkavalier an der Staatsoper unter den Linden (2020) unter der Regie von André Heller.

Groissböck studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Robert Holl und setzte seine Ausbildung später bei José van Dam und Erik Halvarson fort. Er war Mitglied der Ensembles der Wiener Staatsoper und des Opernhauses Zürich. 2021 gab er sein Regiedebüt mit Tristan Experiment am Theater an der Wien, einer Inszenierung, die mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet wurde und den Beginn eines neuen künstlerischen Weges markierte, den er 2023 mit Don Carlo bei den Klosterneuburger Opernfestspielen fortsetzte.

© CSAM, April 2026

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