Gidon Saks

Bassbariton

Biographie

Gidon Saks wird für seine „starken, emotional reifen Darbietungen“ (Financial Times) und sein „Reichtum an Nuancen“ (Opera) gelobt. Er ist bekannt für seine Interpretationen des dramatischen Bassbariton-Repertoires. Zu seinen Paraderollen gehören Blaubart (Bluebeard’s Castle), Nick Shadow (The Rake’s Progress), Claggart (Billy Budd), Kaspar (Der Freischütz), Don Pizarro (Fidelio) und Scarpia (Tosca). Er ist regelmäßiger Gast […]

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Biographie

Gidon Saks wird für seine „starken, emotional reifen Darbietungen“ (Financial Times) und sein „Reichtum an Nuancen“ (Opera) gelobt. Er ist bekannt für seine Interpretationen des dramatischen Bassbariton-Repertoires. Zu seinen Paraderollen gehören Blaubart (Bluebeard’s Castle), Nick Shadow (The Rake’s Progress), Claggart (Billy Budd), Kaspar (Der Freischütz), Don Pizarro (Fidelio) und Scarpia (Tosca). Er ist regelmäßiger Gast an vielen der renommiertesten Opernhäuser der Welt, darunter die Deutsche Oper Berlin, die Komische Oper Berlin, die Opéra National de Paris, die Bergen National Opera, die Washington National Opera und das Teatro La Fenice. In der Spielzeit 2022/23 ist Saks in der Weltpremiere von Salvatore Sciarrinos Oper Venere e Adone an der Staatsoper Hamburg zu erleben.

Zu den jüngsten Höhepunkten seiner Bühnenkarriere zählen der König von Frankreich in Calixto Bietos Inszenierung von Reimanns Lear an der Opéra National de Paris; Pangloss in Bernsteins Candide an der Bergen National Opera; John Claggart in mehreren Inszenierungen von Brittens Billy Budd, unter anderem von David Alden und Annilese Miskimmon; sein erster Orest in Elektra für Bordeaux; die Titelrolle in Robert Carsens Inszenierung von Battistellis Richard III. für Teatro La Fenice (Gewinner des Abbiati-Preises für die beste Inszenierung in Italien); die Bösewichte in Offenbachs Les contes d’Hoffmann für die Königliche Dänische Oper; die Wiederaufnahme der Rolle des Bottom in Brittens Ein Sommernachtstraum für das Festival d’Aix-en-Provence beim Beijing Music Festival; und die Titelrolle in Bartoks Herzog Blaubarts Burg mit dem Teatro La Fenice und Concerto Budapest unter der Leitung von András Keller, zusammen mit Petra Lang als Judith.

Auch auf dem Konzertpodium ist Saks sehr gefragt: Er sang den Creon in Oedipus Rex und den Eremiten in Der Freischütz mit dem London Symphony Orchestra (beide Aufnahmen für LSO Live), König Marke in Tristan und Isolde beim Festival de Opera de Coruña und König Heinrich in Lohengrin mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Er hat mit einigen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zusammengearbeitet: darunter Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Donald Runnicles, Sir Neville Marriner, Daniel Harding, Sir Andrew Davies und der verstorbene Sir Colin Davis.

Saks ist auf zahlreichen Aufnahmen zu hören, darunter Abbott in Curlew River (Philips); der Totengräber in Weills Silbersee (BMG); die Titelrolle in Händels Hercules unter der Leitung von Minkowski (Deutsche Grammophon); Händels Saul mit Rene Jacobs, der einen Grammophone Award gewann. Saks hat auch John Claggart in Brittens Billy Budd mit dem London Symphony Orchestra aufgenommen, das einen Grammy Award für die beste Opernaufführung erhielt, sowie Schönbergs Gurre-lieder mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Susanna Mälkki.

Saks wurde in Israel geboren und wuchs in Südafrika auf. Er erhielt seine Ausbildung am Royal Northern College of Music, an der Universität von Toronto und anschließend am Opernstudio Zürich. Er war Gastprofessor für Gesang am Konservatorium von Gent in Belgien. Abseits der Bühne ist er ein engagierter Regisseur/Designer und Lehrer.

 

© CSAM, August 2022

 

 

 

 

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