Ildar Abdrazakov

Bass

Biographie

Ildar Abdrazakov hat sich als einer der gefragtesten Bässe überhaupt etabliert. Seit seinem Debüt an der Mailänder Scala mit nur 25 Jahren im Jahr 2001 gastiert er regelmäßig an allen wichtigen Opernhäusern der Welt, wie der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper, der Opéra National de Paris und der Bayerischen Staatsoper. Seine kraftvolle kultivierte Stimme verbunden mit seiner fesselnden Bühnenpräsenz veranlasst Kritiker, ihn als „sensationellen Bass… der einfach alles hat – eindrucksvollen Klang, schönes Legato, eine Unmenge an Finesse” (Independent) zu loben.

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Biographie

Ildar Abdrazakov hat sich als einer der gefragtesten Bässe überhaupt etabliert. Seit seinem Debüt an der Mailänder Scala mit nur 25 Jahren im Jahr 2001 gastiert er regelmäßig an allen wichtigen Opernhäusern der Welt, wie der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper, der Opéra National de Paris und der Bayerischen Staatsoper. Seine kraftvolle kultivierte Stimme verbunden mit seiner fesselnden Bühnenpräsenz veranlasst Kritiker, ihn als „sensationellen Bass… der einfach alles hat – eindrucksvollen Klang, schönes Legato, eine Unmenge an Finesse” (Independent) zu loben. Als ebenso gefragter Konzertsänger gastierte Ildar Abdrazakov u.a. bei den BBC Proms und in der Carnegie Hall New York und arbeitet mit den bedeutendsten Dirigenten und Orchestern, wie den Wiener Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra, zusammen.

Ildar Abdrazakov erobert die Saison 20-21 als Filippo II in Verdis Don Carlo: er eröffnet die Saison am Bolschoi-Theater und kehrt an die Deutsche Oper Berlin zurück, bevor er in einer Konzertfassung mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Sir John Eliot Gradiner auftritt. Ein weiterer Höhepunkt der Saison ist eine Neuproduktion von Boris Godunov an der Opera de Monte-Carlo, wo der Bass eine seiner Paraderollen spielt. Außerdem ist er als Mephistopheles in der Neuproduktion von Faust an der Opera National de Paris zu sehen. Auf der Konzertbühne ist Ildar Abdrazakov in Verdis Messa da Requiem mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Zubin Mehta zu hören. Er ist auch in einem Solo-Recital mit Mzia Bakhtouridze im Berliner Pierre-Boulez-Saal zu hören.

Ildar Abdrazakov hat bereits in fast allen großen Opernhäusern der Vereinigten Staaten und Europas gesungen. Zusätzlich zu den bereits Erwähnten war er u.a. am Gran Teatre del Liceu Barcelona, dem Teatro Real Madrid, der San Francisco Opera, der Washington National Opera und der Los Angeles Opera zu Gast.

Seit seinem Metropolitan Opera-Debüt in Don Giovanni im Jahr 2004 ist Ildar Abdrazakov ein Fixstern an dem renommierten Haus: hier war er u.a. in den Titelpartien von Mozarts Le Nozze di Figaro, als Verdis Attila unter der Leitung von Riccardo Muti und Borodins Fürst Igor, der von Deutsche Grammophon auf DVD und Blu-ray veröffentlicht wurde, zu erleben. Weitere erwähnenswerte Produktionen an der Met waren sein Rollendebüt als Henry VIII in Donizettis Anna Bolena an der Seite von Anna Netrebko in der Titelpartie, Dosifei in Mussorgskys Khovanshchina, Escamillo (Carmen), Assur in Rossinis Semiramide, Leporello (Don Giovanni), sowie Banquo in Verdis Macbeth und Mephistopheles in Berliozs La Damnation de Faust.

An der Mailänder Scala sang Ildar Abdrazakov 2004-05 in einem Konzert zur Wiedereröffnung des Hauses dirigiert von Riccardo Muti und gab 2016 dort seinen ersten Solo-Liederabend. Des Weiteren war er als Moses in einer Produktion von Rossinis Moïse et Pharaon zu hören, die auf CD und DVD erschienen ist. Höhepunkt der Saison 18-19 war die prestigeträchtige Saisoneröffnung des Teatro alla Scala in Mailand, wo der Bass die Titelrolle von Verdis Attila sang. Die Produktion umfasste eine weltweite TV-Übertragung. Darüber hinaus sang er sein drittes Solorezital und spielte als Don Ruy da Silva in Verdis Ernani in diesem berühmten Haus. Die triumphale Eroberung einer der anspruchsvollsten Opernbühnen hat dazu geführt, dass ihm der Franco Abbiati Award in der Kategorie „Der beste Sänger“ verliehen wurde.

Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab der Bass im Jahr 2009 in einer Neuproduktion von Rossinis Moïse et Pharaon. Seitdem ist er regelmäßig zurückgekehrt, u.a. sang er Méphistophélès in einer Neuproduktion von Faust, Mustafà an der Seite von Cecilia Bartoli in der Neuproduktion von Rossinis L‘Italiana in Algeri und Aufführungen von Verdis Messa da Requiem unter der Leitung von Riccardo Muti.

Ildar Abdrazakov gab sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in 2009 mit Konzerten als Bass-Solist in Verdis Messa da Requiem unter der Leitung von Sir Antonio Pappano und kehrte als Don Basilio in Rossinis Il Barbiere di Siviglia und als Filippo II in Verdis Don Carlo zurück. Sein Debüt im Jahr 1998 gab der junge Bass in der Titelpartie von Le Nozze di Figaro am Mariinsky Theater in St. Petersburg. Zu seinen Paraderollen gehören sowohl Leporello als auch die Titelpartie von Mozarts Don Giovanni, Méphistophélès in Gounods Faust und Berlioz’ La damnation de Faust, Mustafá in L’Italiana in Algeri, Selim in Rossinis Il Turco in Italia und Assur in dessen Semiramide. Außerdem ist der russische Bass für Verdi-Partien wie Walter in Luisa Miller und die Titelpartien von Oberto und Attila sowie Banquo in Macbeth und Filippo II in Don Carlo hochgeschätzt. Die französische Fassung von Don Carlos führte Ildar Abdrazakov in 17-18 an der Opéra National de Paris auf, wo er auch sein triumphales Debüt in der Titeltolle von Mussorgskys Boris Godunov gab. Die Premiere wurde live in Kinos in der ganzen Welt ausgestrahlt. In 2019 sang er dort Fürst Igor in Neuproduktion von Barrie Kosky.

In der Saison 18-19 gab Ildar Abdrazakov sein Debüt als Regisseur in einer Produktion von Attila für die Baschkirische Staatsoper, in der er auch die Titelrolle spielte.

Ildar Abdrazakov gibt Konzerte und Liederabende in Russland, Italien, Japan und den USA und hat mit renommierten Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhaus Orchester Leipzig, dem Bayerischen Rundfunkorchester, der Rotterdam Philharmonic, dem Orchestre National de France, dem Orchestra Filarmonica della Scala und dem Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom gearbeitet. Zu den wichtigsten Dirigenten, mit denen Ildar Abdrazakov regelmäßig musiziert, zählen u.a. Riccardo Muti, Valery Gergiev, James Levine, Gianandrea Noseda, Bernard de Billy, Riccardo Frizza, Riccardo Chailly und Antonio Pappano. Im November und Dezember 2017 war Ildar Abdrazakov mit Rolando Villazón auf Tour durch Europa. Bei den Konzerten in Prag, Berlin, Baden-Baden, Stuttgart, München, Paris und Wien präsentierten die beiden Stars ihr erstes gemeinsames Album „Duets“ mit Duetten italienischer und französischer Opern, das im September 2017 bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht wurde.

Abdrazakovs hochgelobtes erstes Solo-Album „Power Players – Russian Arias for Bass“ wurde Anfang 2014 bei Delos veröffentlicht. Zusätzlich zu seiner mit dem Grammy Award-ausgezeichneten Aufnahme von Verdis Messa da Requiem mit Riccardo Muti und dem Chicago Symphony Orchestra, hat Ildar Abdrazakov u.a. bisher unveröffentlichte Arien von Rossini mit Riccardo Chailly und dem Symphonieorchester Mailand sowie Cherubinis Missa Solemnis mit Riccardo Muti und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks für EMI Classics aufgenommen. Außerdem ist ein weiteres Verdi Messa da Requiem unter der Leitung von Philippe Jordan bei Erato erschienen. Chandos hat Sechs Romanzen und die Suite on Words by Michaelangelo von Schostakowitsch sowie Rachmaninoffs The Miserly Knight mit den BBC Philharmonic und Gianandrea Noseda veröffentlicht. Seit Frühjahr 2017 ist Ildar Abdrazakov Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Sein erstes Soloalbum Verdi wurde im Sommer 2019 veröffentlicht. Die Videographie von Ildar Abdrazakov umfasst u.a. Moïse et Pharaon aus dem Teatro alla Scala, Oberto aus Bilbao, Norma aus Parma und Lucia di Lammermoor aus der Metropolitan Opera. Im Rahmen des Verdi-Jahres 2013 veröffentlichte das Mariinsky Theater seine Neuproduktion von Attila mit Ildar Abdrazakov in der Titelpartie auf DVD und Blu-ray. Die New York Times schrieb „es waren die Feinheit und Klarheit seines Gesangs, die Verdi-Akzente, die ihn so berührend machten … Abdrazakovs Attila übermittelte beides: die Grausamkeit des Charakters und seinen inneren Aufruhr.”

Abdrazakov wurde 1976 in Ufa, der heutigen Hauptstadt der Republik Baschkirien in Russland, geboren. Seine Eltern waren beide Künstler: seine Mutter ist Malerin und sein verstorbener Vater war Regisseur. Ildar Abdrazakov begann seine Schauspielkarriere im Alter von vier Jahren in den Bühnen- und Filmproduktionen seines Vaters, und es waren eben diese frühen Erfahrungen, die in zu einer Künstlerkarriere inspirierten. Nach seinem Abschluss an der Staatlichen Kunsthochschule in Ufa wurde er Mitglied an der Baschkirischen Oper. In den späten 1990ern gewann er eine Reihe namhafter Gesangswettbewerbe: den Moskauer Grand Prix benannt nach Irina Arkhipova, den Internationalen Glinka Gesangwettbewerb, den Internationalen Rimsky-Korsakov Wettbewerb und den Internationalen Elena Obraszova Wettbewerb. Im Jahr 2000 lenkte sein Sieg beim Maria Callas International Television Competition in Parma international Aufmerksamkeit auf ihn und führte zu seinem Debüt an der Scala im darauffolgenden Jahr.

Ildar Abdrazakov hat seine eigene Stiftung, die gegründet wurde, um junge talentierte Musiker zu unterstützen und zu fördern. Seit 2018 organisiert er jährlich Festivals in Russland und lädt renommierte Sänger zu Konzerten und Meisterkursen ein. Seit 2014 Ildar Abdrazakov der Künstlerische Leiter der Elena Obraszova International Academy of Music in St. Petersburg.

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