Gaëlle Arquez

Mezzo-Sopran

Biographie

Die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez ist einer der aufstrebenden Stars der Opernwelt. Nach ihrem Abschluss am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris debütierte die junge Mezzosopranistin an der Opéra Bastille in Michael Hanekes 2013er Version von Don Giovanni (Zerlina) unter der Leitung von Philippe Jordan. Seitdem wurde sie eingeladen, in vielen der bekanntesten Opernhäuser der Welt zu singen.

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Biographie

Die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez ist einer der aufstrebenden Stars der Opernwelt. Nach ihrem Abschluss am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris debütierte die junge Mezzosopranistin an der Opéra Bastille in Michael Hanekes 2013er Version von Don Giovanni (Zerlina) unter der Leitung von Philippe Jordan. Seitdem wurde sie eingeladen, in vielen der bekanntesten Opernhäuser der Welt zu singen. Gaëlle Arquez, die beim „Victoires de la Musique 2011“ als „Révélation Lyrique“ nominiert wurde, veröffentlichte 2017 ihre mit Spannung erwartete Debütaufnahme „Ardente Flamme“ bei der Deutsche Grammophon.

Gaëlle Arquez debütiert als Charlotte in Werther an der Oper Frankfurt in die Saison 2020/21. Die gleiche Rolle spielt sie später auch an der Wiener Staatsoper. Außerdem gibt sie ihr Hausdebüt an der Opera di Firenze als Dorabella in Cosi fan tutte. Auf der Konzertbühne ist Gaëlle Arquez mit dem Orchestre National de Lille in der Titelpartie von La Belle Helene zu hören. Außerdem gibt sie ihr Rollendebüt als Merope mit dem Barockorchester Basel unter der Leitung von Andrea Marcon.

Zu den Höhepunkten der Saison 2019/20 gehören Muse/Nicklausse in Offenbachs Le Contes de Hoffmann an der Wiener Staatsoper und der Opéra Bastille. Darüber hinaus gab Gaëlle Arquez ihr erfolgreiches Hausdebüt an der Metropolitan Opera als Cherubino in Le nozze di Figaro.

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2018/19 zählen Medea in Händels Teseo am Theater an der Wien, Juditha in Vivaldis Juditha triumphans an der Niederländischen Nationaloper, Carmen am Königlichen Opernhaus und der Bayerischen Staatsoper sowie das Rollendebüt als Iphigénie in Glucks Iphigénie en Tauride im Théatre des Champs-Elysées. Sie trat auch am Fuße des Eifelturms beim Bastille-Tageskonzert in Paris auf – einer der wichtigsten französischen Feierlichkeiten, die live in Radio und Fernsehen übertragen wurden.

Ihr Rollendebüt als Carmen gab sie 2016 in Barrie Koskys hochgelobter Produktion in Frankfurt. Mit derselben Produktion gab Arquez ihr Hausdebüt am Royal Opera House, wo sie bereits zweimal zurückkehrte. Die Rolle führte sie auch zu den Bregenzer Festspielen 2017. Die Produktion von Kasper Holten war so erfolgreich, dass Arquez auch nächstes Jahr nach Bregenz eingeladen wurde und die Fernsehübertragung der Aufführung von über 1,5 Millionen Menschen gesehen wurde. Als Carmen gab sie 2017 auch ein Hausdebüt im Teatro Real.

Das Repertoire von Arquez ist jedoch sehr breit. 2017/18 trat sie erstmals als Isolier in Le Comte Ory an der Opéra-Comique in Paris und als Adalgisa in Norma an der Frankfurter Oper auf. In der Saison 2016/17 gab Gaëlle Arquez ihr Debüt an der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Marc Minkowski, der die Titelrolle in einer neuen Produktion von Glucks Armide sang. Sie gab auch ihr Rollendebüt in Pelléas et Mélisande und Serse für die Frankfurter Oper.

Im Konzert sang Gaëlle Arquez die Titelrolle von La Cenerentola beim Beaune Festival und der Poème de l’Amour de la Mer de Chausson unter der Leitung von Louis Langrée am Theater des Champs-Élysées und der Concepción in L’Heure espagnole mit der Bayerischer Rundfunk.In 2019 gab sie auch ein Rollendebüt als Guilhen bei D’Indy’s Fervaal, trat im Konzert des Festival Radio France Occitanie Montpellier

Zu den weiteren jüngsten Auftritten von Gaëlle Arquez zählen Idomeneo unter der Leitung von René Jacobs am Theater an der Wien, eine Produktion, die 2016 auch beim Mostly Mozart Festival in New York gezeigt wurde, Falstaff und L’incoronazione di Poppea an der Opéra de Paris. Teseo an der Frankfurter Oper, Così fan tutte an der Bayerischen Staatsoper, Castor et Pollux an der Komischen Oper Berlin und Cendrillon an der Opera de Lille.

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