Judit Kutasi: Il Trovatore im Margareteninsel-Theater in Budapest
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Judit Kutasi, eine rumänisch-ungarische Mezzosopranistin, zählt zu den herausragenden Stimmen ihres Fachs. Ihr besonderes Profil prägen kraftvolle Interpretationen der Verdi- und Wagner-Partien.
Die Spielzeit 2026/27 bringt eine Reihe bedeutender Debüts und Wiederbegegnungen. Kutasi gibt an der Ungarischen Staatsoper in Budapest ihr Rollendebüt als Judit in Bartóks Herzog Blaubarts Burg. An die Metropolitan Opera kehrt sie als Amneris in Verdis Aida zurück und an der San Francisco Opera ist sie als Fricka in Wagners Das Rheingold zu erleben. Ein besonderer Höhepunkt der Saison ist ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Ortrud in der Neuproduktion von Wagners Lohengrin. Auf dem Konzertpodium interpretiert Kutasi erstmals Wagners 5 Gedichte für eine Frauenstimme mit der Banatul Philharmonie Timișoara und wirkt bei einer Benefiz-Operngala mit Chor und Orchester des Rumänischen Rundfunks in Bukarest mit.
Judit Kutasi, eine rumänisch-ungarische Mezzosopranistin, zählt zu den herausragenden Stimmen ihres Fachs. Ihr besonderes Profil prägen kraftvolle Interpretationen der Verdi- und Wagner-Partien.
Die Spielzeit 2026/27 bringt eine Reihe bedeutender Debüts und Wiederbegegnungen. Kutasi gibt an der Ungarischen Staatsoper in Budapest ihr Rollendebüt als Judit in Bartóks Herzog Blaubarts Burg. An die Metropolitan Opera kehrt sie als Amneris in Verdis Aida zurück und an der San Francisco Opera ist sie als Fricka in Wagners Das Rheingold zu erleben. Ein besonderer Höhepunkt der Saison ist ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Ortrud in der Neuproduktion von Wagners Lohengrin. Auf dem Konzertpodium interpretiert Kutasi erstmals Wagners 5 Gedichte für eine Frauenstimme mit der Banatul Philharmonie Timișoara und wirkt bei einer Benefiz-Operngala mit Chor und Orchester des Rumänischen Rundfunks in Bukarest mit.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen ihre Rückkehr an die Opéra national de Paris als Amneris, Ortrud in einer Neuproduktion von Lohengrin an der Ungarischen Staatsoper sowie Pauline in Tschaikowskys Pique Dame an der Opéra Royal de Wallonie-Liège. Darüber hinaus war sie als Amneris an der Deutschen Oper Berlin und als Azucena in Verdis Il trovatore an der Bayerischen Staatsoper in München sowie am Freilichttheater auf der Margareteninsel in Budapest zu erleben. Als Konzertsängerin interpretierte sie Beethovens Neunte Symphonie beim George Enescu International Festival sowie mit dem Orquesta de la Comunidad de Madrid (ORCAM) und Bruckners Te Deum mit dem George Enescu Philharmonic Orchestra in Bukarest.
Kutasi gastiert regelmäßig an bedeutenden internationalen Opernhäusern und in renommierten Konzertsälen. Nach ihrem Debüt an der Metropolitan Opera 2024 in Verdis La forza del destino kehrte sie nach New York zurück, um unter der musikalischen Leitung von Yannick Nézet-Séguin die Amneris in Michael Mayers spektakulärer Neuproduktion von Aida zu singen. Die Produktion wurde im Rahmen der Reihe Met Live in HD weltweit in Kinos übertragen. In San Francisco sang Kutasi Ulrica in Un ballo in maschera und verkörperte Ortrud in der Neuproduktion von Lohengrin unter der musikalischen Leitung von Eun Sun Kim. Ihre Auftritte in San Francisco waren zudem Teil des Dokumentarfilms Eun Sun Kim: A Journey into Lohengrin (Produktion: Elena Park, Lumahai Productions), der 2025 für einen Northern California Emmy Award nominiert wurde.
Weitere Meilensteine in Kutasis Opernkarriere sind die Rolle der Erda in der Neuproduktion von Wagners Das Rheingold unter der musikalischen Leitung von Sir Donald Runnicles an der Deutschen Oper, ebenso wie spektakuläre Auftritte als Amneris, sowohl in der Arena di Verona als auch an der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Maestro Zubin Mehta, sowie die Rolle der Azucena in Il Trovatore am Gran Teatre del Liceu und der Opéra National de Paris. Mit großem Erfolg übernahm Kutasi die Rolle der Maddalena an der Seite von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov in Umberto Giordanos Andrea Chénier unter der musikalischen Leitung von Ricardo Chailly am Teatro alla Scala. Diese Produktion wurde von CMajor als DVD veröffentlicht.
Als eine gefragte Künstlerin auf der Konzertbühne sang Judit Kutasi die Federica in Verdis Luisa Miller (CD Produktion von BR Klassik) gemeinsam mit dem Münchener Rundfunkorchester unter der Leitung von Ivan Repušic. Am Teatro alla Scala in Mailand sang sie Bruckners Te Deum und trat im Neujahrskonzert des Opernhauses 2019 auf. Darüber hinaus sang sie Verdis Requiem unter Antonio Pappano in Salzburg und Strawinskys Les Noces unter Kent Nagano an der Elbphilharmonie in Hamburg.
Geboren in Timişoara, Rumänien, studierte Kutasi Gesang, Klavier und Cello am Colegiul Național de Artă „Ion Vidu“ sowie an der Universität Oradea und der Musikakademie Gheorghe Dima in Cluj-Napoca, wo sie ihr Masterstudium abschloss. Von 2013 bis 2016 war sie Teil der Operhauses Zürich – zunächst im Internationalen Opernstudio, anschließend als Ensemblemitglied. Judit Kutasi war 2016/17 Walter-Sandvoss-Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin und ist seitdem eine gefeierte Gastkünstlerin an diesem Haus.



