Olga Kulchynska

Sopran

Biographie

Seit sie 2015 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Francisco Viñas“ in Barcelona gewann, hat sich Olga Kulchynska schnell als eine der führenden lyrischen Sopranistinnen ihrer Generation etabliert. Ebenfalls 2015 gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Opernhaus Zürich als Giulietta in Christof Loys Inszenierung von I Capuleti e i Montecchi an der Seite von Joyce […]

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Biographie

Seit sie 2015 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Francisco Viñas“ in Barcelona gewann, hat sich Olga Kulchynska schnell als eine der führenden lyrischen Sopranistinnen ihrer Generation etabliert. Ebenfalls 2015 gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Opernhaus Zürich als Giulietta in Christof Loys Inszenierung von I Capuleti e i Montecchi an der Seite von Joyce DiDonato und erhielt großen Beifall als Musetta in La bohème am Gran Teatre del Liceu. Seitdem ist die Sopranistin auch häufig an der Bayerischen Staatsoper in München, der Opera Bastille in Paris und der Metropolitan Opera aufgetreten.

In der kommenden Spielzeit 2022/23 gibt Olga Kulchysnka vier große und vielfältige Rollendebüts. Sie beginnt die Saison als Gänsemagd in einer Neuproduktion von Humperdincks Königskinder unter der Regie von Christof Loy an der Dutch National Opera, bevor sie für ihre erste Mimí in La bohème an das Opernhaus Zürich zurückkehrt. An der Bayerischen Staatsoper singt die Sopranistin ihre erste Natascha in einer Neuproduktion von Sergej Prokofjews monumentalen Krieg und Frieden unter der Regie von Dmitri Tcherniakov und unter der Leitung des Münchner Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski. Schließlich gibt Olga Kulchynska ihr mit Spannung erwartetes Händel-Debüt als Ginevra in Ariodante in einer Neuinszenierung von Robert Carsen unter der Leitung des renommierten Barockspezialisten Harry Bicket an der Opéra de Paris.

In der Spielzeit 2021/22 gab Olga Kulchynska drei wichtige Rollendebüts: als Ilia in Idomeneo unter der Regie von Antú Romero Nunes bei den Münchner Opernfestspielen, als Blanche in Jetske Mijnssens Inszenierung von Dialogues of Carmélites am Opernhaus Zürich und als Micaëla in Calixto Bieitos Inszenierung von Carmen an der Wiener Staatsoper. Außerdem kehrte sie als Volkhova in Dmitri Tcherniakovs Inszenierung von Sadko an das Bolschoi-Theater und als Pamina in Die Zauberflöte an die Bayerische Staatsoper zurück.

Zu Beginn ihrer Karriere wurde Olga Kulchynska in das Young Artist Program des Bolschoi Theaters in Moskau aufgenommen und war von 2014 bis 2017 ein führendes Mitglied des Ensembles. Dort gab sie ihre bemerkenswerten Debüts als Marfa in Rimsy-Korsakovs Die Zarenbraut, als Corinna in Rossinis Il viaggio a Reims, als Gilda in Rigoletto und als Susanna in Le nozze di Figaro.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet Olga mit dem Opernhaus Zürich: In der Spielzeit 2016/17 kehrte sie als Giulietta in I Capuleti e i Montecchi zurück und debütierte als Adina in L’elisir d’amore und als Zerlina in Don Giovanni. Als Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich gab Olga 2018-2020 ihre Rollendebüts als Gretel in Hänsel und Gretel, als Pamina in Die Zauberflöte und trat als Musetta in La bohème auf.

In der Spielzeit 2019/20 gab die junge Sopranistin ein umwerfendes Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Musetta in La bohème. Als Pamina und Musetta kehrte sie erfolgreich an das Opernhaus Zürich und als Pamina an die Bayerische Staatsoper zurück.

In der Spielzeit 2018/19 war Olga als Leila in Les Pêcheurs de perles am Gran Teatre del Liceu zu sehen und gab ihr Rollen- und Hausdebüt als Lyebyed in Dmitri Tcherniakovs umjubelter Inszenierung von Rimsky-Korsakovs Das Märchen vom Zaren Saltan am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel.

In der Spielzeit 2017/18 gab sie fünf bedeutende Hausdebüts: Sie war als Rosina in Il barbiere di Siviglia an der Opera Bastille in Paris, als Susanna in der Neuproduktion von Le nozze di Fígaro an der Bayerischen Staatsoper, als Musetta in La bohème an der Opera di Roma und an der Dutch National Opera in Amsterdam, sowie als Pamina in Die Zauberflöte an der Staatsoper Hamburg zu erleben. Außerdem war sie als Adina in L’elisir d’amore an der Bayerischen Staatsoper und als Pamina in Die Zauberflöte beim Castell de Peralada Festival zu hören.

Olga Kulchynska studierte Musiktheorie am R. Glier Kyiv Institute of Music und setzte ihr Gesangsstudium an der Nationalen Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowski fort. Neben ihrem ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Francisco Viñas“ gewann Olga Kulchynska zahlreiche weitere internationale Gesangswettbewerbe, darunter den dritten Preis beim Operalia-Wettbewerb von Plácido Domingo im Jahr 2016, den dritten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Bul-Bul 2012 in Bakú und den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Mykola Lysenko 2012 in Kiew.

 

© CSAM, Mai 2022

 

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