Olga Kulchynska

Sopran

Biographie

Olga Kulchynska zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation und ist in den großen Partien ihres Fachs ständiger Gast an den wichtigsten Opernhäusern der Welt, darunter die Metropolitan Opera, das Opernhaus Zürich, die Bayerische Staatsoper, die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden  und das Gran Teatre del Liceu.

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Biographie

Olga Kulchynska zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation und ist in den großen Partien ihres Fachs ständiger Gast an den wichtigsten Opernhäusern der Welt, darunter die Metropolitan Opera, das Opernhaus Zürich, die Bayerische Staatsoper, die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden  und das Gran Teatre del Liceu.

In der Saison 2026/27 erweitert Olga Kulchynska ihr Repertoire um mehrere wichtige Partien. An der Wiener Staatsoper gibt sie ihr Debüt als Donna Elvira in Barrie Koskys Inszenierung von Mozarts Don Giovanni unter der musikalischen Leitung von Tomáš Hanus. An der Bayerischen Staatsoper debütiert sie als Maria in Dmitri Tcherniakovs Neuinszenierung von Tschaikowskys Mazeppa unter der Leitung von Daniele Rustioni.  An der Opéra National de Lyon gibt die Sopranistin ihr Haus- und Rollendebüt als Pannotschka in Christof Loys Neuinszenierung von Rimski-Korsakows Mainacht, dirigiert von Timur Zangiev. Zum Abschluss der Saison folgt ein weiteres Rollendebüt als Norina in Donizettis Don Pasquale an der Opéra National de Paris unter der musikalischen Leitung von Speranza Scappucci in Damiano Michielettos Inszenierung. Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählen Kulchynskas Rückkehr zur Gräfin Almaviva in Robert Carsens Inszenierung von Mozarts Le nozze di Figaro am Teatro Real Madrid sowie Leïla in Ersan Mondtags Produktion von Bizets Les pêcheurs de perles an der Wiener Staatsoper.

Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten zählen u.a. Kulchynskas Haus- und Rollendebüt als Tatjana in Tschaikowskys Eugen Onegin an der Santa Fe Opera sowie ihr gefeiertes Haus- und Rollendebüt bei den Salzburger Festspielen 2025 als Cleopatra in Dmitry Tcherniakovs Neuproduktion von Giulio Cesare. Darüber hinaus gab sie ihr Rollendebüt als Gräfin Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro an der Dutch National Opera sowie Auftritte am Royal Opera House als Micaëla in Carmen und als Mimi in La Bohème, eine Rolle, die sie zuvor am Opernhaus Zürich verkörpert hat. An der Bayerischen Staatsoper gab Kulchynska ihre Rollendebüts als Fiordiligi in Così fan tutte, als Ilia in Idomeneo und als Natasha in Prokofjews Krieg und Frieden und war als Pamina in Die Zauberflöte, als Adina in L’elisir d’amore und zuletzt als Marguérite in einer Neuproduktion von Gounods Faust zu hören. Nach ihrem gefeierten Debüt an der Metropolitan Opera als Musetta in La bohème kehrt die Sopranistin regelmäßig nach New York zurück, zuletzt als Susanna in Le Nozze di Figaro und Liù in Turandot. Zu ihren Engagements an bedeutenden internationalen Opernhäusern zählen außerdem Marguerite in Gounods Faust sowie Poulencs Dialogues des Carmélites an der Wiener Staatsoper, Micaëla in Carmen an der Wiener Staatsoper und in der Arena di Verona, Mathilde in Rossinis Guillaume Tell an der Opéra de Lausanne, die Schwanenprinzessin in Rimski-Korsakows Das Märchen vom Zaren Saltan an La Monnaie in Brüssel sowie Ginevra in Händels Ariodante an der Opéra national de Paris. Außerdem trat sie in 7 deaths of Maria Callas unter der Regie von Marina Abramović am Royal Theatre Carré und als Juliette in Romeo et Juliette an der Opéra de Rouen auf. Dem Opernhaus Zürich ist die Sopranistin seit ihren ersten Auftritten als Giulietta in I Capuleti e i Montecchi eng verbunden und war dort u.a. als Pamina, Musetta, Adina und Zerlina zu hören. Zu weiteren Höhepunkten zählen auch Auftritte als Rosina in Il barbiere di Siviglia an der Opera Bastille in Paris, als Musetta in La bohème an der Opera di Roma und der Niederländischen Nationaloper sowie als Pamina in Die Zauberflöte an der Hamburgischen Staatsoper und beim Castell de Peralada Festival.

Auf der Konzertbühne trat Kulchynska als Solistin in Rachmaninoffs The Bells in Utrecht und Amsterdam mit Karina Canellakis sowie beim Edinburgh Festival auf. Sie war in Rossinis Stabat Mater in Ljubljana im Cankarjev Dom und in der Titelrolle von Iolanta in einem Konzert in Poole mit dem Bournemouth Symphony Orchestra zu hören. Zudem interpretierte die Sopranistin gemeinsam mit dem Ukrainian Freedom Orchestra und Keri-Lynn Wilson Beethovens 9. Sinfonie, sowohl in der Polnischen Nationaloper in Warschau als auch im Berliner Schlossgarten Schönhausen.

Olga Kulchynska ist eine Absolventin des Young Artist Program des Bolschoi Theaters in Moskau. Während ihrer Zeit am Bolschoi-Theater avancierte sie zu einem führenden Mitglied des Ensembles und debütierte unter anderem als Marfa in der Inszenierung von Rimsy-Korsakovs Die Zarenbraut, als Corinna in Rossinis Il viaggio a Reims, als Gilda in Rigoletto und als Susanna in Le nozze di Figaro. Später kehrte sie als Volkhova in Sadko an das Bolschoi-Theater zurück.

Olga Kulchynska erhielt ihre Ausbildung in Musiktheorie am R. Glier Kyiv Institute of Music und setzte ihr Gesangsstudium an der Pyotr Tchaikovsky National Music Academy of Ukraine fort. Neben ihrem ersten Platz beim Viñas-Wettbewerb ist Kulchynska Preisträgerin zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe, darunter Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb, der Internationale Gesangswettbewerb Bul-Bul in Baku und der Internationale Musikwettbewerb Mykola Lysenko in Kiew.

 

© CSAM, August 2026

 

 

 

 

Aktuelles

Keri-Lynn Wilson und Olga Kulchynska debütieren an der Santa Fe Opera mit Eugen Onegin

Olga Kulchynska gibt ihr Rollen- und Hausdebüt an der Santa Fe Opera als Tatjana in Tschaikowskys Eugen Onegin. Die musikalische Leitung übernimmt Keri-Lynn Wilson, die ebenfalls erstmals an der Santa Fe Opera dirigiert. Die Inszenierung von Alessandro Talevi mit Mattia Olivieri in der Titelrolle ist vom 18. Juli bis 19. August 2026 zu erleben. Keri-Lynn Wilson dirigiert die Vorstellungen am 18., 22. und 31. Juli sowie am 6. August.
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Olga Kulchynska, Filipe Manu: „Così fan tutte“ in Wien

Olga Kulchynska und Filipe Manu kehren in Barrie Koskys Inszenierung von Mozarts „Così fan tutte“ an die Wiener Staatsoper zurück. Kulchynska als Fiordiligi und Manu als Ferrando sind in den Vorstellungen am 13., 15., 17. und 19. Juni 2026 zu hören. Zur Besetzung gehören außerdem Angela Brower, Peter Kellner, Maria Nazarova und Christopher Maltman unter der Leitung von Alexander Soddy.
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Olga Kulchynska, Emily Pogorelc: Le Nozze di Figaro in Amsterdam

Olga Kulchynska gibt ihr Rollendebüt als Gräfin Almaviva an der Seite von Emily Pogorelc als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro an der Dutch National Opera in Amsterdam. Sie treten gemeinsam mit Björn Bürger (Graf Almaviva), Michael Nagl (Figaro) und Cecilia Molinari (Cherubino) unter der musikalischen Leitung von Francesco Corti in einer Inszenierung von Kirill Serebrennikov auf. Die Aufführungen finden am 8., 10., 12., 14., 18., 20., 23., 25. und 28. Mai 2026 statt.
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