Rolando Villazón, Sylvia D’Eramo: Hoffmanns Erzählungen in St. Gallen
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Absolventin der Yale School of Music, die Sopranistin Sylvia D’Eramo, ist bereits auf den Bühnen der Metropolitan Opera, der Santa Fe Opera, der Lyric Opera of Kansas City sowie mit The Philadelphia Orchestra aufgetreten. Ihre Stimme wird für ihre „Klangreinheit, die Brillanz der Höhen und den kraftvollen lyrischen Fluss… klangliche Nuancen, die in prachtvoll ätherische Pianissimi übergehen“ (Olyrix) gerühmt.
Die Stimme der amerikanischen Sopranistin Sylvia D’Eramo wird für ihre „Klangreinheit, die Brillanz der Höhen und den kraftvollen lyrischen Fluss… klangliche Nuancen, die in prachtvoll ätherische Pianissimi übergehen“ (Olyrix) gelobt. Nachdem sie bereits in Hauptrollen an der Metropolitan Opera, der Santa Fe Opera, der Niederländischen Nationaloper, der Houston Grand Opera und beim Philadelphia Orchestra debütiert hat, ist D’Eramo aufgrund ihrer vollen, schimmernden Stimme und ihrer tiefgründigen dramatischen Interpretationen international sehr gefragt.
Mehrere Debüts prägen Sylvia D’Eramos aktuelle Saison: Zur Eröffnung der Spielzeit 2026/27 der Houston Grand Opera und anlässlich des 100. Geburtstags von Carlisle Floyd übernimmt die Sopranistin die Titelpartie in Susannah unter der musikalischen Leitung des designierten Music Directors James Gaffigan in einer Inszenierung von Patricia Racette. Am Theater St. Gallen kehrt D’Eramo als Susannah zurück und gibt ihre Rollendebüts als Antonia in Offenbachs Les contes d’Hoffmann und als Desdemona in Verdis Otello; alle drei Werke sind Neuproduktionen. Bei ihrem Debüt an der Seattle Opera kehrt sie in einer ihrer Paraderollen, Mimì in Puccinis La bohème, zurück, in der Inszenierung von James Robinson unter der musikalischen Leitung von Roberto Kalb. Auf der Konzertbühne tritt D’Eramo als Sopran-Solistin in Beethovens 9. Sinfonie mit dem Sinfonieorchester St. Gallen unter der Leitung von Cornelius Meister auf und gibt ein Liederabendkonzert in Crans-Montana, Schweiz.
Zu D’Eramos jüngsten Höhepunkten zählen ihr gefeiertes Haus- und Rollendebüt als Marta in Weinbergs Die Passagierin an der Niederländischen Nationaloper sowie ihre Rollendebüts als Chrysothemis in Elektra am Theater St. Gallen und als Gutrune in Wagners Götterdämmerung an der Atlanta Opera. Sie sang erneut die Rolle der Gerda Wegener in der amerikanischen Erstaufführung von Tobias Pickers Lili Elbe, die sie bereits bei der Weltpremiere am Theater St. Gallen kreiert hatte. D’Eramos Mimì in La bohème war an der Dallas Opera unter Emmanuel Villaume, an der Santa Fe Opera unter Iván López-Reynoso, beim Verbier Festival unter James Gaffigan und am Theater St. Gallen zu hören. Ebenfalls in St. Gallen trat sie als Elvira in Verdis Ernani unter Modestas Pitrenas und als Maddalena in Andrea Chénier auf. Zu weiteren Höhepunkten zählen die Rollen der Kitty/Vanessa in der Weltpremiere von Kevin Puts’ The Hours an der Metropolitan Opera, die Musetta in La bohème unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin ebenfalls an der Met, die Donna Elvira in Don Giovanni an der North Carolina Opera sowie die Micaëla in Carmen an der Santa Fe Opera und mit dem Jacksonville Symphony Orchestra.
Auf der Konzertbühne hat D’Eramo Strauss’ Vier letzte Lieder in St. Gallen unter der Leitung von Modestas Pitrenas aufgeführt und war in Puccini-Programmen mit der PKF – Prague Philharmonia im Prager Rudolfinum sowie mit der Tivoli Copenhagen Phil in Kopenhagen zu hören. Außerdem trat sie mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin in Kevin Puts’ The Hours auf, beim Musikfest Bremen in einer konzertanten Aufführung von Verdis Il trovatore unter Jérémie Rhorer und sang Programme mit Werken von Verdi, Puccini und Bizet mit dem SNG Maribor Symphony Orchestra in Maribor und Ljubljana.
Als Absolventin der Yale School of Music sang D’Eramo während ihres Studiums die Gretel in Hänsel und Gretel und die Pamina in Die Zauberflöte. Anschließend war sie Stipendiatin an der Santa Fe Opera, wo sie unter anderem die Barena in Jenůfa und die Cugina in Madama Butterfly sang. Später nahm sie am Domingo-Colburn-Stein-Young-Artist-Programm der Los Angeles Opera teil, bevor sie 2020/21 Mitglied des Lindemann-Young-Artist-Programms der Metropolitan Opera wurde.
D’Eramo ist als Abigail Williams auf der 2017 bei Albany Records erschienenen Aufnahme von Robert Wards The Crucible zu hören. Zu ihren Auszeichnungen zählen der Thierry-Mermod-Preis 2021 für die beste Sängerin beim Verbier Festival, der Maria Callas Artist of the Year Award der Dallas Opera, der Gewinn des Lois-Alba-Arienwettbewerbs sowie ein Förderpreis der Career Bridges Foundation.