Emily Pogorelc

Sopran

Biographie

Die aufstrebende amerikanische Sopranistin Emily Pogorelc gilt als eine der begabtesten Sängerinnen ihrer Generation und wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen für ihre schwebende, einzigartige Stimme und ihre fesselnde Bühnenpräsenz gelobt. Als Alumni des Ryan Opera Center an der Lyric Opera of Chicago ist Emily Pogorelc derzeit Mitglied des Ensembles an der Bayerischen Staatsoper München, wo sie während des Sommeropernfestivals 2021 als Cherubino in Le nozze di Figaro ein gefeiertes Debüt gab.

Kontakt

Judith Neuhoff
Managing Director

+49 30 52007 1762
Alicia López Moreno
Associate Artist Manager

+49 30 52007 1767

Biographie

Die aufstrebende amerikanische Sopranistin Emily Pogorelc gilt als eine der begabtesten Sängerinnen ihrer Generation und wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen für ihre schwebende, einzigartige Stimme und ihre fesselnde Bühnenpräsenz gelobt. Als Alumni des Ryan Opera Center an der Lyric Opera of Chicago ist Emily Pogorelc derzeit Mitglied des Ensembles an der Bayerischen Staatsoper München, wo sie während des Sommeropernfestivals 2021 als Cherubino in Le nozze di Figaro ein gefeiertes Debüt gab.

Die Spielzeit 2022/23 startet Emily Pogorelc auf der Konzertbühne: beim UniCredit Septemberfest der Bayerischen Staatsoper in München und gemeinsam mit Rolando Villazón in Bad Wörishofen beim Festival der Nationen, sowie im berühmten Dvorak Saal des Rudolfinum in Prag. Als Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper München ist sie u.a. als 4. Magd in Elektra, als Pamina in Die Zauberflöte, als Gretel in Hänsel und Gretel, als Schwester Konstanze in Francis Poulencs Dialogues des Carmélites und in der Titelrolle in Lotte van den Bergs Inszenierung von Toshio Hosokawa Matsukaze zu hören. Weitere Opernproduktionen führen sie für die Rolle der Juliette in Gounods Roméo et Juliette an die Florentine Opera in Milwaukee (U.S.A.), für Marina Abramovics 7 Deaths of Maria Callas an das Royal Theatre Carré in Amsterdam und für die Rolle des Vierten Blumenmädchens für zwei konzertanten Aufführungen Wagners Parsifal nach Bergen (Norwegen). Mit dem Orquesta Iberacademy Medellín unter der Leitung von Alejandro Posada gibt sie zum ersten Mal ein Solo-Galakonzert bei der Mozartwoche in Salzburg und ist mit einem Liederabend, zusammen mit dem Pianisten Christopher Reynolds, im Kennedy Center Washington D.C zu erleben.

In den vergangenen Spielzeiten sang Emily Pogorelc im Rahmen ihrer ersten Spielzeit als Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper in München die Rolle der Adina in L’elisir d’amore, Musetta in La bohème, Lauretta in Gianni Schicchi, Sofia in Il signor Bruschino, Gretel in Hänsel und Gretel, Ein Liebespaar/Suor Genovieffa/Lauretta in Il Trittico und gab ihr Debüt beim Glyndebourne Festival als Cherubino in Le nozze di Figaro. Konzertant sang sie Brahms‘ Ein deutsches Requiem mit dem Iceland Symphony Orchestra unter der Leitung von Betrand de Billy und ein Programm mit Arien, die Mozart 1771 geschrieben und gehört hatte, mit der Classical Opera in London. Zusammen mit Rolando Villazón gab sie ein Konzert bei den Europäischen Wochen in Passau (Deutschland). Emily Pogorelc trat auch als Solistin in einer barocken Konzertpräsentation auf, sang die Rolle der Violetta Valéry in Marina Abramovićs 7 Todesfälle von Maria Callas und Zaunschlüpfer in Walter Braunfels‘ Die Vögel.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurden Engagements in den Partien der Marzelline (Fidelio), Oscar (Un ballo in maschera) und Nannetta in Falstaff an der Bayerischen Staatsoper, Servilia in La clemenza di Tito an der norwegischen Nationaloper Bergen und das Cover von Morgana in Alcina beim Glyndebourne Festival abgesagt.

Während ihrer Zeit als Mitglied des Ryan Opera Center an der Lyric Opera of Chicago sang sie die Masha (Pique Dame), Noémie in Cendrillon und die Schleppenträgerin in Elektra. Außerdem verkörperte sie Ilia (Idomeneo), Dalinda (Ariodante), Zerlina (Don Giovanni), Waldvogel in Wagners Siegfried sowie Woglinde in Das Rheingold und Die Götterdämmerung. Sie trat auch in Szenen aus La fille du régiment und Il barbiere di Siviglia mit dem Civic Orchestra of Chicago in Zusammenarbeit mit dem Ryan Opera Center auf. Weitere Engagements umfassten Kammermusik-Liederabende in Bethany und an der Florentiner Oper.

Bei ihrem Debüt an der Washington National Opera und dem Kennedy Center verkörperte die junge Sopranistin Cunégonde in Francesca Zambellos Inszenierung von Candide mit großem Erfolg. Beim Glimmerglass Festival trat sie als Romilda in Händels Xerxes, Johanna Barker in Sweeney Todd und Berenice in Rossinis L’occasione fa il ladro auf. Darüber hinaus coverte sie Laurey in Rodgers und Hammersteins Oklahoma. Während ihrer Zeit am Curtis Institute of Music sang Emily Pogorelc die Rolle der Lisette in La Rondine, Lucia in Brittens The Rape of Lucretia, Le Feu in Ravels L’enfant et les sortilèges, Barbarina in Le nozze di Figaro und Musetta in La bohéme. Sie trat zudem auch beim Festival d’Aix-en-Provence (Mozart Académie) auf und hat am Britten-Pears Young Artist Program bei Snape Maltings in Verbindung mit dem Aldeburgh Festival (Singing Britten Residency) teilgenommen.

Auf der Konzertbühne war Emily Pogorelc bereits mit dem Madison Symphony Orchestra als Mater Gloriosa in Mahlers Symphonie Nr. 8, als Solistin in Mozarts Messa da Requiem mit dem New Jersey Symphony Orchestra, in Faurés Requiem mit dem Fox Valley Orchestra und in Richard Hynsons Evensong mit dem Bel Canto Chorus of Milwaukee zu hören. In Luciano Berios Sinfonia gastierte sie mit dem Curtis Symphony Orchestra und Ludovic Morlot in der Carnegie Hall New York.

Emily Pogorelc widmet sich leidenschaftlich der Aufführung neuer Werke. Im Jahr 2016 gab sie ihr Debüt an der Opera Philadelphia in Daniel Schnyders Charlie Parker’s Yardbird und sang die Rolle der Chan Parker in der Premiere. Es war die erste Oper, die im historischen Apollo Theatre in Harlem aufgeführt wurde. Sie wurde von New York Citys Klassik Radiosender 105.9FM WQXR übertragen. Emily Pogorelc nahm am Projekt Double Exposure der Opera Philadelphia teil und sang die Titelpartie in David Hertzbergs The Rose Elf. Im Rahmen des Composer-in-Residence-Programms der Opera Philadelphia nahm sie an einer Meisterklasse mit Dawn Upshaw teil und sang eine Arie aus Missy Mazzoli und Royce Vavricks Oper Breaking The Waves.

Die Sopranistin trat im Chicago Cultural Center zusammen mit der Pianistin Madeline Slettedahl und der Cellistin Sonia Mantell im Rahmen der Recital-Reihe 2019-2020 des Musicians Club of Women auf. Sie gab außerdem mehrere Liederabende am Curtis Institute of Music auf und wurde für den internationalen Gesangswettbewerb Wigmore Hall/Independent Opera 2019 mit dem Pianisten Chris Reynolds ausgewählt und sang im Rahmen der Konzertreihe des WFMT Ryan Opera Center.

Beim ersten Glyndebourne Opera Cup war Emily Pogorelc die jüngste Finalistin und erhielt den Ginette-Theano-Preis für das vielversprechendste Talent. Der Wettbewerb wurde im Rahmen der Sky Arts-Reihe ausgestrahlt, die in ganz Europa und in den Vereinigten Staaten auf Medici zu sehen war. In der vergangenen Saison war sie Halbfinalistin beim Internationalen Königin-Sonja-Musikwettbewerb 2019 und hatte die Ehre, vor Königin Sonja von Norwegen aufzutreten. Außerdem wurde sie mit dem Lynne Cooper Harvey Foundation Award des Musicians Club of Women und dem Luminarts Classical Voice Fellowship 2020 ausgezeichnet.

Zuvor erhielt sie den ersten Preis bei der Carolyn Bailey and Dominick Argento Vocal Competition, den ersten Platz bei der Hal Leonard Art Song Competition, ein Stipendium des Lied/Kunstlied-Wettbewerbs der Gerda Lissner/Liederkranz-Stiftung und gewann den Emerging Artist Award von Opera Index. Bei den Auditions des Metropolitan National Opera Council 2017 belegte sie den zweiten Platz in der Region Upper-Midwest. Darüber hinaus hat sie den ersten Platz bei zahlreichen anderen Wettbewerben gewonnen, darunter Classical Singer Magazine Competition, The Schmidt Competition, The American Prize und das Wisconsin Conservatory of Music Art Song Festival. Sie ist die Gold-Award-Gewinnerin 2014 in der Kategorie Klassischer Gesang bei NFAA YoungArts und wurde im Juni 2014 in der Sendung From the Top des National Public Radio vorgestellt.

Emily Pogorelc ist U.S Amerikanerin und wuchs in Milwaukee, Wisconsin, auf.

Aktuelles

Emily Pogorelc: Parsifal in Concert in Bergen, Norwegen

Emily Pogorelc singt die Rolle des Vierten Blumenmädchens in einer konzertanten Fassung von Wagners Parsifal in den Grieghallen in Bergen, Norwegen. Die Aufführungen finden am 19. und 21. Januar 2023 statt.
Mehr

Emily Pogorelc: Galakonzert in Ljubljana

Am 27. Dezember singt Emily Pogorelc zusammen mit dem Bariton Jaka Mihelač ein Galakonzert im Cankarjev dom.
Mehr

Emily Pogorelc und Olga Kulchynska: The 7 Deaths of Maria Callas im Königlichen Theater Carré Amsterdam

Zwei Sopranistinnen, Emily Pogorelc und Olga Kulchynska, nehmen an Marina Abramovichs Projekt The 7 Deaths of Maria Callas teil. An der Schnittstelle von Oper, Performance und Videokunst würdigt The 7 Deaths of Maria Callas das Vermächtnis der griechisch-amerikanischen Sopranistin Maria Callas. Olga spielt die Rolle der Cio-Cio-San aus Puccinis Madame Butterfly und Emily geht als Bellinis Norma auf die Bühne.
Mehr

Bilder





Videos

Emily Pogorelc: "Par le rang…Salut à la France"
Emily Pogorelc: "Eccomi in lieta vesta...Oh! quante volte"