Emily Pogorelc

Sopran

Biographie

Die aufstrebende amerikanische Sopranistin Emily Pogorelc gilt als eine der begabtesten Sängerinnen ihrer Generation und wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen für ihre schwebende, einzigartige Stimme und ihre fesselnde Bühnenpräsenz gelobt. Als Alumni des Ryan Opera Center an der Lyric Opera of Chicago ist Emily Pogorelc derzeit Mitglied des Ensembles an der Bayerischen Staatsoper München, wo sie während des Sommeropernfestivals 2021 als Cherubino in Le nozze di Figaro ein gefeiertes Debüt gab.

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Biographie

Die aufstrebende amerikanische Sopranistin Emily Pogorelc gilt als eine der begabtesten Sängerinnen ihrer Generation und wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen für ihre schwebende, einzigartige Stimme und ihre fesselnde Bühnenpräsenz gelobt. Als Alumni des Ryan Opera Center an der Lyric Opera of Chicago ist Emily Pogorelc derzeit Mitglied des Ensembles an der Bayerischen Staatsoper München, wo sie während des Sommeropernfestivals 2021 als Cherubino in Le nozze di Figaro ein gefeiertes Debüt gab.

In der Spielzeit 2021/22 ist Emily Pogorelc in München unter anderem als Adina in L’elisir d’amore, in einem weiteren Rollendebüt, als Musetta in La bohème und als Lauretta in Gianni Schicchi zu erleben. 2022 gibt die Sopranistin ihr Debüt beim Glyndebourne Festival als Cherubino in Le nozze di Figaro. Konzertant singt sie Brahms’ Ein deutsches Requiem mit dem Iceland Symphony Orchestra unter der Leitung von Betrand de Billy und ein Arienprogramm, das Mozart 1771 mit der Classical Opera in London geschrieben und gehört hat.

In der Spielzeit 2020/21 sang die Sopranistin im Rahmen ihrer ersten Spielzeit als Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper Cherubino (Le nozze di Figaro), Sofia in Il Signor Bruschino, Gretel in Hänsel und Gretel sowie Lauretta/Suor Genovieffa/ Ein Liebespaar Lauretta in Puccinis Il Trittico. Emily Pogorelc trat auch als Solistin in einer barocken konzertanten Aufführung auf, sang Violetta Valéry in Marina Abramovićs 7 Todesfälle von Maria Callas und Zaunschlüpfer in Walter Braunfels’ Die Vögel.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurden Engagements in den Partien der Marzelline (Fidelio), Oscar (Un ballo in maschera) und Nannetta in Falstaff an der Bayerischen Staatsoper, Servilia in La clemenza di Tito an der norwegischen Nationaloper Bergen und das Cover von Morgana in Alcina beim Glyndebourne Festival abgesagt.

Während ihrer Zeit als Mitglied des Ryan Opera Center an der Lyric Opera of Chicago sang sie die Masha (Pique Dame), Noémie in Cendrillon und die Schleppenträgerin in Elektra. Außerdem verkörperte sie Ilia (Idomeneo), Dalinda (Ariodante), Zerlina (Don Giovanni), Waldvogel in Wagners Siegfried sowie Woglinde in Das Rheingold und Die Götterdämmerung. Sie trat auch in Szenen aus La fille du régiment und Il barbiere di Siviglia mit dem Civic Orchestra of Chicago in Zusammenarbeit mit dem Ryan Opera Center auf. Weitere Engagements umfassten Kammermusik-Liederabende in Bethany und an der Florentiner Oper.

Bei ihrem Debüt an der Washington National Opera und dem Kennedy Center verkörperte die junge Sopranistin Cunégonde in Francesca Zambellos Inszenierung von Candide mit großem Erfolg. Beim Glimmerglass Festival trat sie als Romilda in Händels Xerxes, Johanna Barker in Sweeney Todd und Berenice in Rossinis L’occasione fa il ladro auf. Darüber hinaus coverte sie Laurey in Rodgers und Hammersteins Oklahoma. Während ihrer Zeit am Curtis Institute of Music sang Emily Pogorelc die Rolle der Lisette in La Rondine, Lucia in Brittens The Rape of Lucretia, Le Feu in Ravels L’enfant et les sortilèges, Barbarina in Le nozze di Figaro und Musetta in La bohéme. Sie trat zudem auch beim Festival d’Aix-en-Provence (Mozart Académie) auf und hat am Britten-Pears Young Artist Program bei Snape Maltings in Verbindung mit dem Aldeburgh Festival (Singing Britten Residency) teilgenommen.

Auf der Konzertbühne war Emily Pogorelc bereits mit dem Madison Symphony Orchestra als Mater Gloriosa in Mahlers Symphonie Nr. 8, als Solistin in Mozarts Messa da Requiem mit dem New Jersey Symphony Orchestra, in Faurés Requiem mit dem Fox Valley Orchestra und in Richard Hynsons Evensong mit dem Bel Canto Chorus of Milwaukee zu hören. In Luciano Berios Sinfonia gastierte sie mit dem Curtis Symphony Orchestra und Ludovic Morlot in der Carnegie Hall New York.

Emily Pogorelc widmet sich leidenschaftlich der Aufführung neuer Werke. Im Jahr 2016 gab sie ihr Debüt an der Opera Philadelphia in Daniel Schnyders Charlie Parker’s Yardbird und sang die Rolle der Chan Parker in der Premiere. Es war die erste Oper, die im historischen Apollo Theatre in Harlem aufgeführt wurde. Sie wurde von New York Citys Klassik Radiosender 105.9FM WQXR übertragen. Emily Pogorelc nahm am Projekt Double Exposure der Opera Philadelphia teil und sang die Titelpartie in David Hertzbergs The Rose Elf. Im Rahmen des Composer-in-Residence-Programms der Opera Philadelphia nahm sie an einer Meisterklasse mit Dawn Upshaw teil und sang eine Arie aus Missy Mazzoli und Royce Vavricks Oper Breaking The Waves.

Die Sopranistin trat im Chicago Cultural Center zusammen mit der Pianistin Madeline Slettedahl und der Cellistin Sonia Mantell im Rahmen der Recital-Reihe 2019-2020 des Musicians Club of Women auf. Sie gab außerdem mehrere Liederabende am Curtis Institute of Music auf und wurde für den internationalen Gesangswettbewerb Wigmore Hall/Independent Opera 2019 mit dem Pianisten Chris Reynolds ausgewählt und sang im Rahmen der Konzertreihe des WFMT Ryan Opera Center.

Beim ersten Glyndebourne Opera Cup war Emily Pogorelc die jüngste Finalistin und erhielt den Ginette-Theano-Preis für das vielversprechendste Talent. Der Wettbewerb wurde im Rahmen der Sky Arts-Reihe ausgestrahlt, die in ganz Europa und in den Vereinigten Staaten auf Medici zu sehen war. In der vergangenen Saison war sie Halbfinalistin beim Internationalen Königin-Sonja-Musikwettbewerb 2019 und hatte die Ehre, vor Königin Sonja von Norwegen aufzutreten. Außerdem wurde sie mit dem Lynne Cooper Harvey Foundation Award des Musicians Club of Women und dem Luminarts Classical Voice Fellowship 2020 ausgezeichnet.

Zuvor erhielt sie den ersten Preis bei der Carolyn Bailey and Dominick Argento Vocal Competition, den ersten Platz bei der Hal Leonard Art Song Competition, ein Stipendium des Lied/Kunstlied-Wettbewerbs der Gerda Lissner/Liederkranz-Stiftung und gewann den Emerging Artist Award von Opera Index. Bei den Auditions des Metropolitan National Opera Council 2017 belegte sie den zweiten Platz in der Region Upper-Midwest. Darüber hinaus hat sie den ersten Platz bei zahlreichen anderen Wettbewerben gewonnen, darunter Classical Singer Magazine Competition, The Schmidt Competition, The American Prize und das Wisconsin Conservatory of Music Art Song Festival. Sie ist die Gold-Award-Gewinnerin 2014 in der Kategorie Klassischer Gesang bei NFAA YoungArts und wurde im Juni 2014 in der Sendung From the Top des National Public Radio vorgestellt.

Emily Pogorelc ist U.S Amerikanerin und wuchs in Milwaukee, Wisconsin, auf.

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