Olga Peretyatko

Sopran

Biographie

Olga Peretyatko, eine der weltweit gefragtesten Sopranistinnen, erreichte ihren internationalen Durchbruch mit dem Gewinn von Plácido Domingos renommiertem Operalia Wettbewerb und ist seither ein regelmäßiger Gast in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen weltweit.

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Biographie

Olga Peretyatko, eine der weltweit gefragtesten Sopranistinnen, erreichte ihren internationalen Durchbruch mit dem Gewinn von Plácido Domingos renommiertem Operalia Wettbewerb und ist seither ein regelmäßiger Gast in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen weltweit.

Olga Peretyatko beginnt die Spielzeit mit einem Liederabend an der Seite von Elena Bashkirova im Pierre-Boulez-Saal Berlin. Gleich nebenan ist die Sopranistin daraufhin als Leïla (Les Pêcheurs des Perles) an der Staatsoper Unter den Linden zu hören. Am Festspielhaus Baden-Baden steht mit Maria in einer Neuproduktion von Dmitry Tcherniakov von Tschaikowskis Oper Mazeppa ein besonderes Rollendebüt an. Konzertant ist die Oper unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko auch in der Philharmonie Berlin zu erleben. Des Weiteren ist Olga Peretyatko mit einem weiteren langererwarteten Rollendebüt, als Manon in Massenets gleichnamiger Oper am Teatro Colón in Buenos Aires zu hören. Zahlreiche Konzerte und Liederabende in Russland, China, Singapur, Taipeh, Vilnius, Teneriffa, Luzern sowie dem Verbier Festival runden die Spielzeit ab.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten gehören die vier Damen in Les Contes d’Hoffmann an der Wiener Staatsoper, wo sie auch als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni zu sehen war. Ihr Rollendebüt als Anna Bolena gab die Sopranistin an der Opera Royal de Wallonie Liège und gastierte in dieser Produktion auch am Royal Opera House Muscat im Oman. Ein weiteres umjubeltes Rollen- und Hausdebüt gab Olga Peretyatko 2019 am Royal Opera House Covent Garden: als Norina (Don Pasquale) war sie an der Seite von Bryn Terfel in der Titelpartie live in Kinos weltweit zu erleben. Mit ihrem Rollendebüt als Pamina begeisterte sie in Barrie Koskys magischer Produktion von Die Zauberflöte am Teatro Real Madrid. In der Titelpartie in Lucia di Lammermoor war Olga Peretyatko zuletzt an der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera New York und der Opera Monte Carlo zu hören. An der Hamburgischen Staatsoper sang sie ihre erste Contessa (Le Nozze di Figaro) und im Rahmen der Chorégies d’Orange eine charmante Rosina (Il Barbiere di Siviglia). Am Mariinsky Theater St. Petersburg sang sie Gilda in Valeriy Gergievs allererstem Dirigat von Verdis Rigoletto.

Ihre einzigartige Stimme und bestechende Bühnenpräsenz erlauben Olga Peretyatko eine große Bandbreite unterschiedlichster Partien zu interpretieren. Sie prädestinieren die Sopranistin nicht nur für Rossini Partien wie Fiorilla (Il Turco in Italia), Berenice (L’occasione fa il ladro), Mathilde (Guillaume Tell), Anaï (Moïse et Pharaon) und Rosina, sondern auf für humorvolle Partien wie Adina (L’Elisir d’amore), Norina (Don Pasquale) sowie tragische Figuren wie Anna Bolena, la traviata. Es gibt annähernd kein führendes Opernhaus, an dem sie noch nicht gesungen hat: so gastiert sie regelmäßig an der Deutschen Oper Berlin, den Staatsopern in Berlin, München, Hamburg und Wien, der Oper Zürich, Lausanne Opéra, Opéra Monte Carlo, Teatro La Fenice Venedig, Mailands Teatro alla Scala, dem Teatro Real in Madrid, der Opéra Bastille in Paris, der Netherlands Opera Amsterdam, La Monnaie in Brüssel, dem Bolschoi Theater in Moskau, dem Mariinsky Theater in St. Petersburg und der Metropolitan Opera in New York.

Olga Peretyatko hat mit berühmten Regisseuren wie Robert Lepage zusammengearbeitet, dessen vielbeachtete Produktion von Strawinskys Le Rossignol in Toronto 2009 ihren Status als einer der führenden Soprane unserer Zeit bestätigt hat. Sie sang Marfa in Dmitri Tcherniakovs provokativer Inszenierung von The Tsar’s Bride, die 2013/2014 zuerst an der Staatsoper Unter den Linden und dann am Teatro alla Scala aufgeführt wurde. 2017 sang sie Leïla in Wim Wenders Operndebüt mit Bizets Les Pêcheurs des Perles, wie bereits bei der Zarenbraut unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Die russische Sopranistin ist ebenfalls ein regelmäßiger Gast der renommiertesten Festivals wie den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche Salzburg, den Festivals in Aix-en-Provence, Pesaro und den Chorégies d’Orange, wo Videoaufnahmen der Produktionen von Matilde di Shabran, Sigismondo, und La Scala di Seta entstanden und weltweit bei DECCA, Arthaus Musik oder Opus Arte erschienen.

Olga Peretyatko sang unter anderem beim Concert de Paris, dem Konzert zum Jahrestag des Sturms auf die Bastille am Fuße des Eiffelturms, vor tausenden Zuschauern und mit internationaler Fernsehübertagung. In Nordamerika sang sie Strauss’ Vier letzte Lieder mit dem National Symphony Orchestra und sang das gleiche Repertoire unter der Leitung von Kent Nagano auf einer China-Tournee mit dem Orchestre Symphonique de Montréal. Eine in Nantes entstandene Aufnahme wird regelmäßig auf arte ausgestrahlt Außerdem tourt Olga Peretyatko regelmäßig in Asien, sang zum Beispiel ein Konzert in der Forbidden Concert Hall in Peking, sowie Leïla am National Centre for Performing Arts. 2018 gab Olga Peretyatko ihr umjubeltes erstes Solorezital an der Mailänder Scala.

Olga Peretyatko ist Exklusivkünstlerin von Sony Classical und hat gerade ihr sechstes Album Mozart + veröffentlicht, das sie zusammen mit dem Sinfonieorchester Basel, unter der Leitung von Ivor Bolton aufgenommen hat. Im Jahr 2018 veröffentlichten sie auch gemeinsam das hochgelobte The Secret Fauré. Ihre umfangreiche Diskographie enthält außerdem ihre Soloalben Russian Light (2017, OPUS Klassik Preis 2018), mit einigen der schönsten Arien und Lieder des russischen Repertoires sowie Rossini! (2015) – als bestes Soloalbum mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet – sowie die Belcanto Alben La Bellezza del Canto (2011) und Arabesque (2013).

Olga Peretyatko wurde in St. Petersburg geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Kinderchor des Mariinsky Theaters. Sie studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und war im Opernstudio der Staatsoper Hamburg. Sie erhielt weiterhin prestigeträchtige Auszeichnungen, wie zum Beispiel den Premio Franco Abbiati della Critica Musicale Italiana.

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